Thüringen: Ramelow crasht die Landtagswahl!

Nach dem Candy-Crush-Skandal jetzt der Wahlcrash: Bodo Ramelow (Die Linke)

Jetzt steht es endgültig fest:

Die kommunistische Minderheitsregierung im Bundesland Thüringen verschiebt „wegen Corona“ die anstehende Landtagswahl auf den September und wahrscheinlich bis zum Sankt-Nimmerleinstag. Denn die Spatzen pfeifen es in Berlin schon längst von den Dächern: Auch Bundeskanzlerin Merkel gedenkt nicht, in diesem Jahr die Bundestagswahl abzuhalten, die sie die Macht kosten könnte.

Wir erinnern uns: Vor einem Jahr, knapp vor Beginn der Corona-Restriktionen in Deutschland, wurde Ramelows Linkskoalition in Erfurt krachend abgewählt. Die anschließenden Sondierungsgespräche erwiesen sich als schwierig. So strebte man die Bildung einer Minderheitsregierung unter der Führung Ramelows an. Seine Ernennung durch Parlamentsbeschluß schien wegen vorangegangener Absprachen nur noch Formsache zu sein. Doch es kam anders. Weil die zweitstärkste Fraktion im Landtag, die AfD, im entscheidenden Wahlgang ihren eigenen Kandidaten nicht mehr unterstützte, sondern Außenseiter Thomas Kemmerich von der nur knapp ins Parlament gerutschten FDP, gelang es um eine Stimme, eine kommunistische Regierung zu verhindern. Ramelow sank merklich in seinen Sessel mit einem Gesichtsausdruck, der mehr an sauren Drops statt Candy erinnerte. Seine „rechte Hand“ Susanne Hennig-Wellsow lief wutentbrannt zum gerade gewählten Ministerpräsidenten Kemmerich und schmiss ihm verächtlich den Blumenstrauß vor die Füße, den sie eigentlich feierlich ihrem Genossen Ramelow überreichen wollte. Besser hätte sie der Öffentlichkeit ihre Herkunft aus linientreuem DDR-Hause nicht vermitteln können.

terminegegenmerkel berichtete damals darüber:

https://terminegegenmerkel.wordpress.com/2020/02/05/hoeckes-husarenstueck/

Leider blieben das nicht die einzigen Anfeindungen für den neuen Landesvater. Als ob der Blumenstraußwurf ein Startschuß war, rottete sich noch am gleichen Tag ein übler linker Mob auf Erfurts Straßen zusammen, es blieb nicht bei verbaler Gewalt. In den Folgetagen mußte Kemmerich Morddrohungen gegen sich und seine Familie einschließlich Farbbeutelattacke gegen sein Haus ertragen. Bundeskanzlerin Merkel hatte schon am Tag seiner überraschenden Wahl von Afrika aus das Ergebnis als „unerträglich“ gerügt; es müsse „rückgängig“ gemacht werden. Auch aus seiner eigenen Partei FDP erfuhr der Ministerpräsident wenig Rückhalt, und so gab Thomas Kemmerich schließlich nach ein paar weiteren Tagen auf und trat zurück. Ein in dieser Form einmaliger Vorgang in der Geschichte der Bundesrepublik.

Bei einer erneuten Abstimmung behielt Bodo Ramelow dann im dritten Wahlgang knapp die Oberhand und konnte sich über ein auf ein Jahr befristetes Ministerpräsidentenamt freuen. Dem AfD-Fraktionsvorsitzenden Höcke verweigerte er dabei den Handschlag, was zu dem Zeitpunkt noch nichts mit Corona zu tun hatte. Doch per „Corona-Kniff“ kann sich Ramelow nun auf eine üppige Zusatzfrist im Amt einstellen, deren Ende nicht absehbar ist.

5 Kommentare

  1. Der Tag, als Merkel von Afrika aus die Rückgängigmachung der Wahl Kemmerichs befahl, hat auch dem Letzten ihre düsteren stalinistisch-kommunistischen Wurzeln offengelegt. Die CDU-Kanzlerin rettete damals im Alleingang dem Kommunisten Ramelow den Arsch.

    Gefällt 1 Person

  2. Und wo politische Abstimmungen nicht verhindert werden können 2021, wird schon jetzt fanatisch für die Briefwahl getrommelt! Bei der Wahlfälschung noch viel einfacher ist.😉

    Gefällt mir

Kommentare sind geschlossen.