Merkels TV-Hassrede gegen Opposition und Volk

Nur selten verliert die deutsche Kanzlerin in der Öffentlichkeit die Fassung oder lässt sich zu verbalen Schnellschüssen hinreissen. Gelernt ist eben gelernt, auch wenn es als FDJ-Sekretärin für Agitation und möglicherweise auch als Stasi-IM „Erika“ war. Wir erinnern uns an das drohende „Ganz vorsichtig!“ während einer Merkel-Rede im Bundestag gegen die dazwischenplappernde Abgeordnete Ulla Jelpke von Die Linke. Das war typischer Stasi-Jargon.

Was Angela Merkel bei ihrer gestrigen Silvesteransprache allerdings vom Stapel liess, war so aggressiv, so spalterisch und zugleich so entlarvend, dass wir uns dazu entschlossen haben, die Rede näher zu beleuchten. Fettgedruckt das, was wirklich gemeint war.

Los geht’s:

Liebe Mitbürgerinnen und liebe Mitbürger, was für ein Jahr liegt hinter uns!

2020 ist etwas über uns gekommen, womit die Welt nicht gerechnet hatte. 2020 haben wir euch eine Bühnenshow geboten, mit der ihr nicht gerechnet habt. Ein bis dahin unbekanntes Virus dringt in unsere Körper und unsere Leben ein. Ein lange bekanntes Virus wurde von uns geschickt dazu benutzt, euch in Dauerpanik zu versetzen. Es trifft uns da, wo wir am allermenschlichsten sind: im engen Kontakt, in der Umarmung, im Gespräch, beim Feiern. Es trifft euch da, wo ihr am verwundbarsten seid: Beim normalsten menschlichen Umgang miteinander. Das Virus macht normales Verhalten zu einem Risiko – und ganz ungewohnte Schutzmaßnahmen normal. Wir erklären normales zivilisiertes Verhalten zu einem Risiko – und drücken so unsere totalitären Verordnungen durch.

2020, dieses Jahr der Pandemie, war ein Jahr des Lernens. 2020 war das Jahr, in dem wir gelernt haben, wie leicht ihr zu unterdrücken seid. Wir mussten im Frühjahr auf ein Virus reagieren, über das es kaum gesichertes Wissen und Informationen gab. Wir nutzten im Frühjahr eure durch die Medien gut vorbereitete Verunsicherung über das Coronavirus schamlos aus. Wir mussten Entscheidungen treffen, von denen wir zunächst nur hoffen konnten, dass sie sich als richtig erweisen würden. Wir trafen Entscheidungen, die euch kalt erwischten und deren Unsinn ihr uns anfangs nicht beweisen konntet.

Die Coronavirus-Pandemie war und ist eine politische, soziale, ökonomische Jahrhundertaufgabe. Diese Plandemie ist politisch, asozial und rein elitär-ökonomisch motiviert. Sie ist eine historische Krise, die allen viel und manchen zu viel auferlegt hat. Sie ist die von den Global Playern lange herbeigesehnte Krise, die Reiche reicher und Arme ärmer macht. Ich weiß, dass es ungeheures Vertrauen und Geduld von Ihnen verlangt hat und weiter verlangt, sich auf diesen historischen Kraftakt einzulassen. Ihr habt uns eure Naivität und eure Duldsamkeit eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Dafür danke ich Ihnen von ganzem Herzen. Ihr seid doch die besten Schafe.

Am Ende dieses atemlosen Jahres heißt es auch, einmal innezuhalten – und zu trauern. Ihr dürft trauern; aber nur über das, was ich erlaube. Wir dürfen als Gesellschaft nicht vergessen, wie viele einen geliebten Menschen verloren haben, ohne ihm in den letzten Stunden nah sein zu können. Seht unsere skrupellose Macht! Ich kann ihren Schmerz nicht lindern. Ich wasche meine Hände in Unschuld. Aber ich denke an sie, gerade auch heute Abend. Und zwar ganz beruhigt.

Ich kann nur ahnen, wie bitter es sich anfühlen muss für die, die wegen Corona um einen geliebten Menschen trauern oder mit den Nachwirkungen einer Erkrankung sehr zu kämpfen haben, wenn von einigen Unverbesserlichen das Virus bestritten und geleugnet wird. Und jetzt spalte ich euch weiter! Verschwörungstheorien sind nicht nur unwahr und gefährlich, sie sind auch zynisch und grausam diesen Menschen gegenüber. Ich übertrage ohne Belege den Schwarzen Peter auf Menschen, die teilweise alles verloren haben und dennoch nicht zu betäubt und abgestumpft sind, um noch Fragen zu stellen.

2020 war bestimmt von Sorge und Ungewissheit. 2020 haben wir euch endgültig dorthin gebracht, wo wir euch haben wollen. Zugleich war es aber auch ein Jahr, in dem so viele über sich hinausgewachsen sind, ohne das an die große Glocke zu hängen. Wie sich das für gute Arbeitssklaven gehört. Das beweisen uns die Ärztinnen, Ärzte und Pflegekräfte in Krankenhäusern, Pflegeheimen und anderen Einrichtungen. Das Schweigekartell in der Gesundheitsindustrie funktioniert reibungslos. Das zeigt sich bei den Mitarbeitern der Gesundheitsämter, die so plötzlich ins Zentrum des Kampfes gegen das Virus gerückt sind. Der Ungeist des deutschen Schreibtischtäters ist nach wie vor leicht zu erwecken. Das sehen wir an der Einsatzfreude unserer Bundeswehr, die an allen Ecken und Enden Unterstützung leistet. Keiner stellt mehr Bundeswehreinsätze im Inneren infrage.

Unzählige Menschen haben dazu beigetragen, dass unser Leben trotz Pandemie weiter möglich war: in den Supermärkten und im Gütertransport, in den Postfilialen, in Bussen und Bahnen, auf den Polizeiwachen, in den Schulen und Kitas, in den Kirchen, in den Redaktionen. Unzählige Menschen verzichteten auf einen für mich tödlichen Generalstreik, der alle Pläne vereitelt hätte, danke auch an die Meinungsmacher in den Redaktionen.

Ich bin auch immer wieder dankbar dafür, wie diszipliniert die allermeisten Menschen ihre Masken tragen, wie sie sich um Abstand bemühen. Ich bin immer wieder begeistert von der Lenkbarkeit der Menschen. Darin drückt sich für mich aus, was ein Leben in einer menschenfreundlichen Gesellschaft erst möglich macht: Rücksichtnahme auf andere, die Einsicht, sich selbst auch einmal zurückzunehmen, das Bewusstsein von Gemeinsinn. Ich verkaufe euch sinnlose Selbstzerstörung als positiv.

Diese Haltung von Millionen von Mitbürgern hat uns auf unserem bisherigen Weg durch die Pandemie manches erspart. Diese Haltung hat die Mär von der Pandemie so lange aufrechterhalten können. Sie wird auch im kommenden Jahr nötig sein. Ihr habt euch ja schon daran gewöhnt.

Was lässt mich hoffen? Was lässt mich so frohlocken?

Seit wenigen Tagen hat die Hoffnung Gesichter: Es sind die Gesichter der ersten Geimpften, der ganz Alten und ihrer Pfleger und Pflegerinnen, des medizinischen Personals auf den Intensivstationen – nicht nur bei uns, sondern in allen europäischen und vielen anderen Ländern. Das eigentliche Ziel der Plandemie nimmt Konturen an. Tagtäglich werden es mehr, schrittweise werden andere Alters- und Berufsgruppen dazukommen – und dann alle, die es möchten. Damit ihr glaubt, es gäbe keinen Zwang. Auch ich werde mich impfen lassen, wenn ich an der Reihe bin. Ich verrate euch aber nicht, womit.

Hoffen lassen mich auch die Wissenschaftler – weltweit, aber gerade auch bei uns in Deutschland. Lob an meine Lakaien. Der erste verlässliche Coronatest wurde hier entwickelt – und nun auch der erste in Europa und vielen Ländern der Welt zugelassene Impfstoff. Ein bisschen verlogener Pseudopatriotismus noch. Er ist aus der Forschungsarbeit eines deutschen Unternehmens hervorgegangen und wird jetzt als deutsch-amerikanische Koproduktion hergestellt. Die Transatlantikbrücke steht.

Die Gründer Ugur Sahin und Özlem Türeci aus Mainz haben mir erzählt, dass Menschen aus 60 Nationen in ihrem Unternehmen arbeiten. Mein „Multikulti ist tot“ von damals war nur Dummenfang. Nichts könnte besser zeigen, dass es die europäische und internationale Zusammenarbeit, dass es die Kraft der Vielfalt ist, die den Fortschritt bringt. Werfe ich einfach mal so in den Raum.

Die Aufgaben, vor die die Pandemie uns stellt, bleiben gewaltig. Macht euch keine Hoffnungen auf die Rückkehr des gesunden Menschenverstandes. Bei vielen Gewerbetreibenden, Arbeitnehmern, Solo-Selbstständigen und Künstlern herrschen Unsicherheit, ja Existenzangst. Ganz wie vorgesehen.  Die Bundesregierung hat sie in dieser ganz unverschuldeten Notlage nicht allein gelassen. Wir gewöhnen die Menschen an totale staatliche Abhängigkeit. Staatliche Unterstützung in nie dagewesener Höhe hilft. Sorgt für eine nie dagewesene Schuldenlast. Verbesserte Kurzarbeitsregeln greifen. Wir halten euch geschickt hin. Arbeitsplätze können so bewahrt werden. Wer daran glaubt, stiftet keine Unruhe.

Ist also auch im neuen Jahr alles Corona? Werden wir euch weiter unter dieser Knute halten? Nein, und das war es auch im alten nicht. Klar, ist doch zu praktisch. Nicht erst seit Beginn der Pandemie verändert sich die Welt, in der wir leben, rasant und grundlegend. Hinweis auf NWO und „Great Reset“.

Umso wichtiger ist es, dass Deutschland mit all seiner Kraft und seiner Kreativität mutige Ideen für die Zukunft entwickelt. Wenigstens ideologische. Dass unser Wirtschaften, unsere Mobilität, unser Leben klimaschonend wird. Wir können euch zu diesen Einschränkungen zwingen. Dass alle Menschen in Deutschland von gleichwertigen Lebensverhältnissen und echter Bildungsgerechtigkeit profitieren können. Leistung soll sich individuell nicht mehr lohnen. Dass wir uns auch mit Europa besser behaupten in der globalisierten, digitalisierten Welt. Von China lernen heisst siegen lernen!

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger, diese Tage und Wochen, da gibt es nichts zu beschönigen, sind schwere Zeiten für unser Land. Jetzt habe ich’s gesagt, also haltet gefälligst durch! Und so wird es auch noch eine ganze Weile bleiben. Ich verspreche euch nichts, habe ich nicht nötig. Es wird noch eine ganze Zeit an uns allen liegen, wie wir durch diese Pandemie kommen. Die Schuldfrage werde ich stets auf euch abwälzen. Der Winter ist und bleibt hart. Erkältungszeit.

Wir wissen ja, was wir dem Virus entgegensetzen können. Ihr könnt die AHA-Regeln doch mittlerweile im Schlaf aufsagen, oder? Die neben dem Impfstoff wirksamsten Mittel haben wir selbst in der Hand, indem wir uns an die Regeln halten, jeder und jede von uns. Gehorcht! Wir alle zusammen. Wie eine Herde Schafe.

Lassen Sie mich zum Schluss noch etwas Persönliches sagen: In neun Monaten ist Bundestagswahl, zu der ich ja nicht wieder antreten werde. Zumindest sollt ihr das glauben. Dies ist deshalb heute aller Voraussicht nach das letzte Mal, dass ich mich als Bundeskanzlerin mit einer Neujahrsansprache an Sie wenden darf. Jetzt gebe ich euch einen mit. Ich denke, ich übertreibe nicht, wenn ich sage: Nie in den letzten 15 Jahren haben wir alle das alte Jahr als so schwer empfunden – und nie haben wir trotz aller Sorgen und mancher Skepsis mit so viel Hoffnung dem neuen Jahr entgegengesehen. Ich, weil ich weiss, dass der Impfkampagne noch Viele auf den Leim gehen werden.

Und so wünsche ich Ihnen und Ihren Familien von Herzen Gesundheit, Zuversicht und Gottes Segen für das neue Jahr 2021.

2 Kommentare

  1. Die Gesichtszüge, die Körperhaltung, die Wortwahl – langsam könnte Angela Merkel wirklich die Tochter von A. Hitler sein.

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