Thomas Oppermann offenbar geopfert

Eine dunkle Prophezeiung stieß Sahra Wagenknecht beim Linken-Parteitag 2017 in Hannover Richtung Thomas Oppermann (SPD) aus. Sie wolle ihn „leiden lassen wie einen Hund“. Wir berichteten seinerzeit darüber:

https://terminegegenmerkel.wordpress.com/2017/06/12/parteitag-von-torten-und-geistern-der-islam-und-die-linke-auf-der-suche-nach-sich-selbst/

Am Sonntagabend ist Bundestags-Vizepräsident Oppermann (66) verstorben. Kurz vor einer Schalte zur ZDF-Sendung „Berlin direkt“ brach er in Göttingen plötzlich zusammen. Sofort wurde er in die dortige Uniklinik transportiert, doch man konnte nichts mehr für ihn tun. Sein Tod kam überraschend für die Öffentlichkeit, er galt als vital und sportlich.

Unvergessen seine Rolle in der Edathy-Affäre 2014. Als die Beweislast gegen seinen Parteigenossen und „Kinderfreund“ zu erdrückend wurde, zog er die Reißleine, hüllte sich aber zu Details dauerhaft in Schweigen. Wie Edathy entstammte er der SPD Niedersachsen, und so ahnte er, daß größere Kreise der dortigen Partei in die Sache verstrickt waren. Edathy, bis zu seiner Entlarvung Vorsitzender des NSU-Untersuchungsausschusses, zog sich aus der Öffentlichkeit zurück, die Genossen in Niedersachsen kamen mit einem blauen Auge davon.

Sebastian Edathy, SPD

Oppermann hingegen konnte die Mutmaßungen nie aus der Welt schaffen, daß die NSU-Affäre und Pädathygate zusammenhingen. Wagenknechts Drohungen, die vielen toten Zeugen während des NSU-Prozesses und 2019 der Tod von Regierungspräsident Walter Lübcke, welcher NSU-Mitwisser beschäftigte, dürften ihm persönliche Sorgen bereitet haben. Zuletzt deutete er an, sich möglicherweise bald aus der großen Politik zurückzuziehen. Doch im Merkelstaat entkommt niemand seinem Schicksal, genausowenig wie Mißfelder, Bernstein oder Heisig.

9 Kommentare

  1. Wollte Thomas Oppermann bei dem ZDF-Interview auspacken? Dann hätte er’s nicht vorher ankündigen dürfen. Ein Glas Wasser ist schnell vergiftet.

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  2. Was hat der rote Punkt in den Bildern zu sagen?
    „Kai am Freitag“ hatte das bemerkt, dass oft bei Personen die in Missgunst geraten sind, so eine „Lichtspiegelung“ eingebaut wird

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    • Natürlich, das ist schon länger bekannt. Eine Warnung der „Eliten“ an ihre Lakaien. Ein Punkt bedeutet „Vorsicht!“, zwei bedeuten „zum Abschuss bereit“.

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  3. Beim Lübcke-Fall im Juni 2019 geriet bald ein junger schwuler Stricher in den Fokus der Ermittlungen. Doch nach einem Tag verschwand die Meldung wieder von den Tickern.

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  4. Vielleicht war jetzt einfach für die „Eliten“ das Maß voll mit Oppermann. Als Bundestagsvizepräsident war er nicht irgendjemand, und er wagte, als er den zweiten Lockdown auf uns zurollen sah, Merkels Coronamaßnahmen als Ganzes infrage zu stellen. Die Patin ist dafür berüchtigt, echte Opposition innerhalb der Regierungsparteien frühzeitig auszuschalten, das weiß mittlerweile Jeder.

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