Große Umfrage: Welche Corona-Maßnahmen soll die Katholische Kirche dauerhaft beibehalten? Bitte abstimmen!

Ein Schock war das diesjährige Gottesdienstverbot sicher für viele Gläubige. Allmählich wagen sich die Kirchen wieder vor. Erste Messen finden unter strengen Hygienestandards statt.

Obwohl diese fraglos unangenehm und teils befremdlich anmuten, nutzen vor allem bei den Katholiken Gemeindemitglieder nun allenthalben die historische Situation für Grundsatzdiskussionen. Denn auch wer SARS-CoV-2 für kein besonders gefährliches Virus hält, erinnert sich doch an die Erkältungswellen der vergangenen Jahre, die Lücken nicht nur in den Kirchenbänken hinterließen.

Viele empfinden die Abstandsregeln gerade bei Gottesdiensten als langfristig machbar im Angesicht von oft halbleeren Kirchen. Auch das fehlende Finger- und Gesichtsbad wegen der leeren Weihwasserschalen am Eingang sieht Mancher eher positiv. Ein trockenes Kreuzzeichen tut es ja auch.

Richtiger Ekel herrschte bei einem Großteil schon vor „Corona“ bezüglich des händischen Friedensgrußes, der die zweite Hälfte der Messe einläutet. Dieses Relikt stammt aus den hedonistischen 1990er Jahren, als Relativismus Trumpf war und die Angst vor Infektionskrankheiten auf einem Tiefpunkt. Dabei gibt man allen Umstehenden nacheinander die Hand mit den Worten „Friede sei mit Dir“, auch den Menschen, die sich eine Bank vor und eine Bank hinter einem befinden. Oft sah man kurz vor der Gottesdienstmitte, wie sich Damen rasch ein Paar Lederhandschuhe anzogen. Und das hatte vor allem während der Grippesaison selten etwas damit zu tun, daß plötzlich die Heizung ausgefallen wäre. Momentan haben sich die Kirchenoberen auf ein Winken statt des Händedrucks verständigt. Vermutlich eine Majorität der Gläubigen hofft wohl, daß es künftig dabei bleibt.

4 Kommentare

  1. @baxter, wozu braucht man Kontrolle wer vor oder hinter einem steht? Die hatten wir doch noch nie.

    Corona beenden, Masken entsorgen, endlich wieder ganz normalen Umgang miteinander pflegen, abstandslos.
    Wie lange wollen wir diese Schikanen noch mitmachen – ich bin und bleibe jedenfalls maskenlos!

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