Hessens „Kronprinz“ Thomas Schäfer ist tot – weil er über die Corona-Affäre auspacken wollte?

Das hessische „Dreigestirn“: In der Mitte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU), rechts mit der gestreiften Krawatte Finanzminister Schäfer, ein Parteifreund Bouffiers. Links und etwas eingeschnappt wirkend Tarek Al-Wazir von den Grünen, der 2018 beim Anlauf auf das Ministerpräsidentenamt scheiterte.

Schocknachricht gestern aus Hessen: Finanzminister Thomas Schäfer (54), in dem Viele schon den Nachfolger von Volker Bouffier sahen, wurde tot und zermalmt an der ICE-Strecke bei Hochheim aufgefunden! In einem ersten FAZ-Bericht hieß es, es sei ein Abschiedsbrief Schäfers aufgetaucht, in dem er die katastrophalen wirtschaftlichen Folgen der Corona-Affäre beklagt. Diese wichtige Information wurde bereits nach einer Stunde eiligst wieder gelöscht.

Schäfer, ein großer vitaler, stattlicher Mann, hatte erst vor wenigen Tagen zusammen mit Tarek Al-Wazir eine Pressekonferenz über die finanzielle Seite der Virus-Hysterie abgehalten:

Der 54-jährige CDU-Mann reiht sich ein in eine Serie von seltsamen Todesfällen, die es unter Merkel in ihrer Partei gegeben hat. Denken wir zum Beispiel an den stets streitbaren Andreas Schockenhoff, den ein grausames Schicksal in seiner Sauna dahinraffte. Oder an Shootingstar Philipp Mißfelder, der 2015 vom Transatlantiker zum Rußlandfreund mutierte und bald darauf nicht mehr lebte. Angeblich eine Lungenembolie bei dem Mittdreißiger und jungen Vater. Kurz vor der Bundestagswahl 2017 traf es den innerparteilichen Merkelkritiker Axel Bernstein überraschend, je nach Lesart in seiner Garage oder in seinem Garten. Im Herbst des gleichen Jahres wurde der CDU-Abtrünnige Oliver Noack, der erfolgreich für die AfD in Thüringen agitierte, tot und gefesselt aufgefunden.

Nun also Thomas Schäfer aus Hessen. Allen gemein ist, daß sie Aufsteigertypen und zum Teil erheblich jünger als die Kanzlerin waren.

6 Kommentare

  1. Die Zusammenhänge werden deutlicher, wenn man sich die letzte Parlamentsrede Schäfers anhört. Darin spricht er davon, dass die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Hysterie einen „Jahrhundertschaden“ anrichten, an dessen Beseitigung sich viele viele Generationen die Zähne ausbeissen werden, während die verantwortlichen Politiker bereits das Zeitliche gesegnet haben werden:

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