Höckes Husarenstück

Völlig geschockt gaben sich die Chefs der stalinistischen Mauermörderpartei „Die Linke“. Hier spielt Susanne Hennig-Wellsow noch die Trösterin für den achso beliebten Landesvater Bodo Ramelow; Minuten später rennt sie wutentbrannt auf den neuen Ministerpräsidenten Kemmerich zu und wirft ihm den Blumenstrauß vor die Füße, den sie eigentlich Ramelow zugedacht hatte.

Damit hatte niemand gerechnet. Seit die eigentlich im Oktober klar abgewählte Rot-Rot-Grüne Koalition in Thüringen rotzfrech verkündet hatte, einfach als Minderheitsregierung weitermachen zu wollen, war die Bestürzung unter Demokraten groß. Nichts und niemand schien die Kommunisten aufhalten zu können. Björn „Bernd“ Höcke jedoch schmiedete einen Plan…

Seine Strategie ging auf: Der Thüringer AfD-Landeschef Björn Höcke

Soeben im dritten Wahlgang rückten alle Abgeordneten der Alternative für Deutschland von ihrem chancenlosen Zählkandidaten Kindervater ab und unterstützten allem Anschein nach FDP-Mann Kemmerich, der so mit 45:44 Stimmen über den bisherigen Amtsinhaber Ramelow (Die Linke) triumphierte. Besonders bemerkenswert, weil die Liberalen nur ganz knapp in den Thüringer Landtag hineingerutscht waren. Thomas Kemmerich ist so der erste FDP-Ministerpräsident des 21. Jahrhunderts. Kein Grund zu feiern offenbar für den Bundesvorstand seiner Partei, der den Sieg des eigenen Kandidaten in sozialen Netzwerken als „unerträglich“ bezeichnete.

Auch SPD und Grüne kochen vor Wut. Die schlimmste Entgleisung aber leistete sich Kommunistin Susanne Hennig-Wellsow direkt im Parlament. Die Minusperson von Die Linke schmiß bei der Gratulationskur für Kemmerich den Blumenstrauß demonstrativ vor ihn auf den Boden, statt ihn mit Händedruck zu überreichen. Besser hätte das blutrote Mitglied der Mauermörderpartei seine Demokratieverachtung nicht zu Protokoll geben können.

8 Kommentare

  1. Die Sonnenkönigin Merkel („L’etat c’est moi“ = „Ich bin der Staat“) schaltet alles gleich. Diese Gleichschaltung hat sie sich bei Hitler abgeguckt.

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