Brandenburg: Blofeld baut auf Blockparteien

Ministerpräsident Dietmar Woidke aus Brandenburg: „In der SED waren hervorragende Leute!“

Schurke Blofeld aus James Bond

Nach der Landtagswahl in Brandenburg muß sich Ministerpräsident Woidke (SPD) nach neuen Spielgefährten umsehen. Die neuerlichen Verluste seiner Partei und auch der kriselnden Mauermörder von Die Linke, welche bisher den Juniorpartner gaben, lassen eine rot-blutrote Koalition nicht mehr zu. Woidke selbst war sehr zufrieden mit den SED-Nachfolgern, er lobte sie oft für die Zusammenarbeit.

Die wahrscheinlichste Konstellation ist daher, daß er noch die Grünen ins Boot holt und nach ein paar Zugeständnissen fast ungestört weitermachen kann. Skrupel hätte er gewiß keine, schließlich gibt es sowas schon in Thüringen (dort stellt Die Linke den MP), im benachbarten Berlin und seit diesem Jahr auch in Bremen.

Weitere Möglichkeiten wären eine Afghanistan-Allianz, mit Union und Grünen als Mehrheitsbeschaffer, und eine rot-schwarz-orangene Koalition mit den Freien Wählern (FW) statt der Grünen. Die Sondierungsgespräche laufen, doch noch ist die neue Brandenburger Regierung lediglich ein Phantom.

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