Sachsen: Afghanistan-Allianz droht

Nach der sächsischen Landtagswahl vom vergangenen Sonntag steht fest: Ministerpräsident Kretschmer (CDU) kann mit seiner „Großen Koalition“ nicht mehr weiterregieren. Zu groß sind die Verluste seiner Union und die der SPD. Zwar blieben auch die Grünen weit unter dem Bundestrend, doch könnten sie jetzt zum Mehrheitsbeschaffer, zum „Zünglein an der Waage“ werden, wie das früher so oft bei der FDP der Fall war, die diesmal außen vor blieb.

Bündnis90/Die Grünen befindet sich nun in der komfortablen Lage, bei den Koalitionsverhandlungen zu einem schwarz-rot-grünen Dreierbündnis, der sogenannten „Afghanistan-Allianz“, auch „Kenia-Koalition“ genannt, das Geschehen diktieren zu können. Schon im Vorfeld machte die Partei unmißverständlich klar, daß sie der CDU und der flügellahmen SPD für die nächsten 5 Jahre ihre wirtschafts- und umweltfeindliche Klimapolitik und ihre arbeiterfeindliche Migrationspolitik aufdrücken würde.

Doch Kretschmer wollte es ja so. Noch bevor das glänzende Resultat der AfD feststand, kündigte er vollmundig an: „Die Grünen werden an der Regierung beteiligt, und ihr (die AfD, d. Red.) werdet kotzen!“

Quo vadis, Sachsen?

 

13 Kommentare

  1. @Denkerstirn

    Prawda hat recht. Sachsen hätte es letzten Sonntag in der Hand gehabt, durch ein klares Votum Merkel zu Fall zu bringen. Dazu hat der Mut nicht gereicht, und das hat jetzt Konsequenzen. Ein Horror-Jahrzehnt kommt auf den Freistaat zu, aber die Suppe haben sie sich dort selbst eingebrockt. Kein Mitleid.

    Liken

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