Lübcke-Skandal: Merkels eisiges Schweigen

Vergangenes Wochenende wurde bekanntlich der Kasseler Regierungspräsident Walter Lübcke (CDU)  in seinem Heimatort Wolfhagen-Istha per aufgesetztem Kopfschuss liquidiert. Nun wäre dies als regionales Ereignis in unserer schnelllebigen Zeit sicher schon aus den Schlagzeilen verschwunden, hätte Lübcke nicht so eine unrühmliche Rolle in der von Kanzlerin Merkel 2015 herbeigeführten „Flüchtlingskrise“ gespielt.

Mit geradezu krimineller Hocharroganz empfahl der Regierungspräsident in der Lohfeldener Stadthalle 800 gestandenen Bürgern, sie sollten doch auswandern, wenn ihnen Merkels Wahnsinnspolitik nicht gefällt. Daß diese Verhöhnung der Menschen spontane Unmutsäußerungen auslöste, wen wundert’s.

Steinmeier, Seehofer und natürlich Bouffier äußerten sich in den letzten Tagen zum Fall Lübcke, weniger zu dessen Tod, als vielmehr zu den Reaktionen der Deutschen darauf. Sicher, einige Geschmacklosigkeiten waren dabei, aber im Durchschnitt blieb alles angemessen. Die gezielte Provokation, welche der Regierungspräsident den Leuten 2015 an den Kopf knallte, wurde bei den verschiedenen Lobhudeleien kaum erwähnt.

Nur die Person, die möglicherweise eine Mitschuld am Ableben des CDU-Mannes hat, Bundeskanzlerin Merkel nämlich, hüllt sich beharrlich in eisiges Schweigen. Wie immer während ihrer Amtszeit, wenn es seltsame Todesfälle von Christdemokraten oder Ex-Christdemokraten zu beklagen gibt. Spontan erinnert man sich an das Jahr 2017 und an Axel Bernstein und Oliver Noack, aber auch an den 2015 in Ungnade gefallenen Philipp Mißfelder und an das schreckliche Ende von Andreas Schockenhoff 2014. Immer ging Deutschlands „Ewige Führerin“ eiskalt darüber hinweg. Ihre Stasi-Tätigkeit nimmt man IM Erika längst ab.

https://terminegegenmerkel.wordpress.com/2017/12/30/tgm-silvestergruss/

Nun ist ja noch gar nicht klar, was sich in Wolfhagen-Istha wirklich zugetragen hat. Noch nicht mal, ob es Mord oder Selbstmord war. Die Polizei tappt im Dunklen, die Ermittlungen zerlaufen in alle Richtungen. Sollte der Hintergrund politischer Natur sein, gibt es immer noch viele Möglichkeiten. Von der vielbeschworenen RAF 2.0 bis zum sogenannten NSU 2.0 reicht die Spanne. Lübcke verärgerte aber auch einfache Leute, zum Beispiel K+S-Gegner. Mit der Windkraftlobby machte der Windbeutel gemeinsame Sache und sorgte für berechtigte Befürchtungen, daß im Habichts- und im Reinhardswald, den „grünen Lungen“ des Ballungszentrums Kassel, tausende Bäume für die Verschandelung der Landschaft gefällt werden müssen.

Abseits der Politik wird über Verstrickungen in die italienische Mafia gemutmaßt, die sich in Nordhessen breitgemacht haben soll.

Aber wer weiß, vielleicht handelt es sich auch nur um einen gewöhnlichen Raubmord. Arm war Walter Lübcke sicher nicht. Möglicherweise werden wir es nie erfahren, so wie beim Karry-Mord 1981, von dem nicht viel mehr bekannt ist, als daß der Grüne Joschka Fischer, später Bundesaußenminister, die Tatwaffe in seinem Wagen transportiert hatte.

Update: +++ BREAKING NEWS +++

FESTNAHME IM FALL LÜBCKE!

Wie soeben bekannt wird, ist ein Tatverdächtiger festgenommen worden. Die Spur soll ins Stricher-Milieu führen. Ob Bundeskanzlerin Merkel etwas von der verborgenen Neigung des Regierungspräsidenten und einer dadurch bestehenden Erpressbarkeit wusste und deshalb eine Woche lang schwieg, ist zur Stunde noch unklar.

Update 09.06.19:

Festgenommener wieder frei!

20 Kommentare

  1. Per aufgesetztem Kopfschuss. Das war eine gängige Hinrichtungsmethode in der DDR bis in die 80er Jahre, als auch Merkel aka IM Erika dort aktiv war.

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  2. Ein dummer Hinterlader…ein schwuler 175er, das war ja so klar. In seiner Jugend als Krimineller stets von Gefängnis bedroht, wollte er sich mit seiner Bemerkung von Oktober 2015 an den „spießigen Normalos“ rächen, die ihm damals so übel mitgespielt haben. 🙄

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  3. (…) Bislang zumindest wird in der medialen Mordberichterstattung kollektiv verschwiegen, dass Dr. Walter Lübcke auch wegen des Verfassungsschützers Andreas Temme in der Kritik stand. Das ist erst zwei Jahre her. Warum diese Kritik jetzt nicht mehr aufgegriffen wird, erklärt sich vielleicht dadurch, dass es dabei um den nach wie vor nicht aufgeklärten Mord am Kasseler Internetcafè-Besitzer Halit Yozgat geht, der im Nachhinein zu einer „NSU“-Tat umgemünzt wurde.
    (…)
    Lübckes Freund und damaliger Innenminister Bouffier, der Lübcke später auch zum Regierungspräsidenten ernannte, wusste also offenbar mehr über die Tathintergründe, denn er klammerte Temme als Tatbeteiligten definitiv aus. Es ist durchaus wahrscheinlich, dass sich Bouffier spätestens ab 2012, wo der Yozgat-Mord in Kassel in Form eines „NSU“-Konstrukts wieder auf ihn zukam, auch mit seinem guten Freund Dr. Walter Lübcke darüber gesprochen hat. Immerhin wirbelte die Sache jetzt viel mehr politischen Staub bis in höchste Regierungskreise auf, als damals. Was wusste Bouffier und was wusste Lübcke? Wusste Lübcke zu viel und wollte sein Wissen jetzt endlich preisgeben?
    (…)

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  4. Hier kann man den mutmaßlichen Täter noch sehen. „Referent Bogen“ beim Sandershäuser Schützenclub. Für Lübcke wählte er aber KK. Obwohl ein Vorgehen wie bei „Der grüne Bogenschütze“ von Edgar Wallace sicher eleganter und klimaneutraler gewesen wäre.

    http://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:RV6PXKepSCoJ:www.schuetzenclub-sandershausen.de/36/Vorstand.html+&cd=4&hl=de&ct=clnk&gl=de&client=firefox-b-e

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    • Ach du Schande! Das Motto des Schützenclubs ist „Wir treffen immer ins Schwarze“!?

      Äußerst makaber, wenn man an die Parteifarbe der CDU denkt.

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