Wer steckt wirklich hinter dem Anschlag am Straßburger Weihnachtsmarkt?

Emmanuel Macron in der Siegesnacht vor der Glaspyramide am Louvre

Stammleser werden sich vielleicht über unser Schweigen zum Straßburg-Massaker von letzter Woche gewundert haben. Hier eine kurze Erklärung. Uns fiel natürlich sofort auf, wie gut das Timing dem umstrittenen französischen Staatschef Macron zupasskam, der durch die wochenlangen Gelbwestenproteste zusehends unter Druck geriet. Genau einen Tag nach seinen lauwarmen Versprechungen an die Adresse der Demonstranten, die zur besten Sendezeit landesweit im Fernsehen übertragen wurden, meldeten die Agenturen, wiederum zur besten Sendezeit, daß sich auf dem berühmten Straßburger Weihnachtsmarkt gerade schreckliche Szenen abspielen.

Der 29-jährige Moslem Chérif Chekatt, ein gebürtiger Straßburger mit marokkanischen Wurzeln, war dabei, ein fürchterliches Blutbad anzurichten. Einen Tag nach der Billigung des für Europa so verhängnisvollen Vertrages von Marrakesch zog der Nafri wild um sich schießend und „Allahu akbar“ grölend durch die Peripherie des Marktes. Das EU-Parlament in der Nähe, in dem zu diesem Zeitpunkt gerade eine Plenarsitzung stattfand, wurde sofort hermetisch abgeriegelt, die Bürgerinnen und Bürger der altehrwürdigen Stadt am Rhein aufgefordert, in ihre Wohnungen zu flüchten und dort auszuharren, bis die Lage unter Kontrolle sei. Trotz großangelegter Polizeifahndung gelang Chekatt angeschossen die Flucht, und es hielt sich lange das Gerücht, er könne ins benachbarte Baden-Württemberg gewechselt sein. Erst zwei Tage später stellten Polizisten den frommen Muslim in Straßburg-Neudorf und erschossen ihn nach kurzem Feuergefecht. Einzelne Quellen behaupten auch, er habe sich selbst gerichtet. Seine bisherige Bilanz: 5 Mordopfer und 15 zum Teil lebensgefährlich verletzte unschuldige Menschen.

Der schießwütige Chérif Chekatt (29, gestorben am 13.12.), Schlächter von Straßburg

Sogleich reklamierte der Islamische Staat (IS) die schrecklichen Taten für sich, was wir von tgm nicht ausschließen möchten, wenn man weiß, wer die Hintermänner des IS sind.

Dennoch sei es uns gestattet, den Terroranschlag aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten. Auffällig sind zunächst die Ähnlichkeiten zum Massaker vom Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz, welches sich am heutigen Tag zum zweiten Mal jährt. Damals war es Anis Amri, ebenfalls islamischer Nafri und wie Chekatt polizeibekannt und von den Geheimdiensten als Gefährder eingestuft, der per Lkw viele friedliche Besucher blutig zermalmte. Wie Chekatt konnte er zunächst entkommen und wurde erst später erschossen. Beobachter prägten seinerzeit den Begriff vom „betreuten Terrorismus“.

Hat nun nach Merkel auch Macron davon Gebrauch gemacht? Merkwürdig ist es schon, daß gerade auf dem Höhepunkt der Gelbwestenproteste, die in Belgien schon die Regierung zu Fall gebracht hatten, plötzlich ein Terroranschlag passiert, welcher der Regierung in die Karten spielt. Schnell forderten interessierte Kreise aus dem Dunstkreis des Machthabers, die Proteste müßten jetzt „schnell beendet“ werden, notfalls durch einen Ausnahmezustand. Das Kalkül dahinter schien klar durch, ging aber vorerst nicht auf. Am dritten Adventswochenende waren die Teilnehmerzahlen nur leicht rückläufig. Macron hofft nun, daß die Gelbwesten nach den Feiertagen keinen neuen Schwung mehr holen können und die Bewegung nach und nach abebbt.

WM-Titel hin oder her, für den eigenen Machterhalt opfert „Fußballfan“ Macron auch schon mal unter fadenscheinigen Begründungen einen halben Spieltag in der Ligue 1

 

20 Kommentare

  1. Die Unmenschlichkeit des Islam paßt den westlichen Herrschern geradezu ideal ins Konzept, wenn es darum geht, die eigenen Völker in Geiselhaft zu nehmen und sie völlig zu entrechten.

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  2. Ich sehe auf dem Video KEINEN Anschlag.
    Ich höre Schreie und sehe verschiedene Leute umherlaufen.
    In der Polizeisprache nennt man die Macher solcher Aufnahmen „Knallzeugen“.
    Das sind Personen, welche sich nach dem Knall zur Szene (z.B. Unfall) hinwenden, aber vom tatsächlichen Vorgang nichts mitbekommen haben.
    Es würde mich nicht wundern, wenn die gesamten Geschehnisse fingiert wurden.

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  3. @Sick Boy

    @Leo Trotzki

    Ob Trotzki wirklich der „große Pragmatiker“ war, als den ihn Viele sehen? Das Internet ist voll mit Leuten, die ihn nur als eine weitere Figur im großen Schachspiel betrachten. Wie er sich selbst gesehen hat, welche Rolle dabei seine jüdische Herkunft spielte, und wie stark er an Religion und okkulte Praktiken (z. B. die erwähnte Zahlenmystik) glaubte, läßt sich nicht mehr zweifelsfrei feststellen.

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    • Also Trotzki war schon überwiegend Pragmatiker. Ähnlich wie Friedrich Engels betrachtete er den Sozialismus als Wissenschaft und den Kommunismus keineswegs als Utopie. Zeigen Sie mir doch die Stellen im Netz, an denen etwas anderes behauptet wird. Falls es sich nicht gerade um absurde Verschwörungstheorien handelt, bin ich gerne bereit, mich damit auseinanderzusetzen.

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