Goldene Himbeere für Tobias Himpenmacher

Wenn es noch einer Sondermaßnahme bedurft hätte, die Mauermörderpartei Die Linke aus dem bayerischen Landtag herauszuhalten, dann hat der irre Tobias Himpenmacher uns diesen Dienst erwiesen. Vorher teilweise noch an der 5%-Hürde schnuppernd, erhielten die SED-Nachfolger am Sonntag eine Wahlschlappe, die sich gewaschen hat.

Auslöser war Himpenmachers Forderung, „Rechte“ und „Nazis“ zentral in KZ-ähnlichen Lagern einzusperren, bis sie sich „gebessert“ haben. Auf die Frage, wen er denn damit meine, blieb er bewußt vage, so daß man ahnen kann, daß alle Nichtlinken zur Zielgruppe gehören, vielleicht auch innerparteiliche Gegner wie Sahra Wagenknecht. Wer letztendlich zum Nazi erklärt und weggesperrt wird, entscheiden dann natürlich die „Auserwählten“ um Tobias Himpenmacher.

Auffallend war, daß die deutschen Mainstreammedien und die meisten Politiker von Schwarz über Rot bis Grün ohrenbetäubend dazu schwiegen und damit klammheimlich bis unverhohlen ihre Zustimmung signalisierten. Vor allem SPD und Bündnis90/Die Grünen wollen anscheinend vor der Hessenwahl nicht mit Kritik an Die Linke ihre noch intakten Chancen auf Rot/Blutrot/Grün in Wiesbaden schmälern.

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