Umfrage: Wie würden Sie im NSU-Prozeß entscheiden?

Die Hauptangeklagte Beate Zschäpe

Nach über einem halben Jahrzehnt Dauer biegt die seltsame Justizposse gegen die mutmaßliche Terrorgruppe „NSU“ („Nationalsozialistischer Untergrund“) am Oberlandesgericht München auf die Zielgerade ein. Die Verkündung des Urteils ist für den 11. Juli 2018 vorgesehen.

Unter der Leitung des umstrittenen Richters Manfred Götzl bot sich über 5 Jahre lang ein äußerst dürftiges Bild des Rechtsstaates BRD. Vom Kern der angeblichen „Gruppe“ NSU war vom Augenblick der Festnahmen 2011 an nur noch Zschäpe am Leben. Befürchtet wurde folglich, daß sie allein für 10 Morde verurteilt werden würde, die nicht sie, sondern ihre bei einem Brand ums Leben gekommenen Freunde Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt, möglicherweise im Verein mit dem BND, begangen haben sollen. Die Kontakte der beiden rechtsradikalen Uwes zum Geheimdienst waren außergewöhnlich eng, und es verwundert nicht, daß sie auch in Sendungen des Staatsfernsehens mitwirkten.

Die Ankläger verstrickten sich zunehmend in Widersprüche und verlegten sich im Prozeß auf Nebenkriegsschauplätze. Als die brisanten Verwicklungen des Bundesnachrichtendienstes und höchster politischer Kreise in die Affäre immer offenkundiger wurden, erinnerte Vieles an den Fall Dutroux in Belgien. Vor allem das Massensterben vieler Beteiligter (siehe auf YouTube die ZDF-Doku „Dutroux und die toten Zeugen“).

Los ging’s im September 2013 mit dem qualvoll in seinem Auto verbrannten Florian Heilig, unmittelbar, bevor dieser darüber auspacken konnte, wer wirklich das angebliche NSU-Opfer Michèle Kiesewetter, eine junge Polizistin, erschossen hatte. Böhnhardt oder Mundlos seien es nicht gewesen. Der Rechtsmediziner Heinz-Dieter Wehner, der die Version vom angeblichen Selbstmord Heiligs öffentlich stark anzweifelte, verstarb später ebenfalls überraschend.

Die Freundin von Florian Heilig, Melisa M., der man eine Mitschuld an dessen „Selbstmord“ in die Schuhe schieben wollte, was sie vehement abstritt, wurde im März 2015 tot aufgefunden. Todesursache der jungen Frau offiziell Lungenembolie (wie wenige Monate später beim CDU-Shootingstar Philipp Mißfelder). Embolien und Infarkte kann man bekanntlich durchaus künstlich herbeiführen.

Kam das Ableben des in Ungnade gefallenen Mißfelder nicht ungelegen: Kanzlerin Merkel

Sascha W., der damalige Verlobte von Melisa M., welcher die Verlautbarungen in Zweifel zog und stattdessen davon sprach, daß sich Melisa zunehmend bedroht gefühlt habe, starb seinerseits im Februar 2016, angeblich durch Suizid.

Ebenfalls über die Hintergründe des Kiesewetter-Falles aussagen wollte der Mundlos-Vertraute Thomas Richter. Er verstarb im April 2014, offiziell an einem Zuckerschock durch eine bisher nicht erkannte Diabetes-Erkrankung.

Der bisher letzte Tote in dieser Reihe kam erst vor Kurzem, am 15. Juni 2018, hinzu. Der renommierte Brandsachverständige und Kriminaltechniker Frank Dieter Stolt, der insbesondere die verdächtige Rolle der hochrangigen Polizisten Menzel und Wenzel scharf kritisierte, starb völlig überraschend in einer Mannheimer Klinik, nachdem er auf rätselhafte Weise in ein Koma gefallen war.

Polizeidirektor Michael Menzel soll wichtige Beweisstücke aus dem ausgebrannten Wohnmobil von Böhnhardt und Mundlos entfernt und die Vernichtung von Fotos vom Tatort veranlaßt haben. Sein Mitarbeiter Mike Wenzel, ein Onkel der ermordeten Michèle Kiesewetter, stellte nach dem Tod seiner Nichte sofort einen Zusammenhang zu den sogenannten „Döner-Morden“ her, die man später dem NSU anlastete. Außerdem hatte Wenzel Kontakt zum „Thüringer Heimatschutz“, dem nach üblicher Lesart auch die Mitglieder des Nationalsozialistischen Untergrundes angehörten.

 

20 Kommentare

  1. Den NSU hat es so nie gegeben. Diesen Fake haben sich die Dienste ausgedacht, um den naiven Deutschen vorzugaukeln, es gäbe noch ein ernstzunehmendes Natziproblem in Deutschland.

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    • Sie sagen es Denkerstirn, dass gehört in die Rubrik moderne Märchen. Bin gespannt wann es unter Strafe steht den NSU zu leugnen.
      Leider schaltet die Masse das Hirn nicht ein, bzw. ist der Masse einfach alles egal. Deshalb sind solche rein politisch motivierte Urteile ohne jeglichen Beweis der Schuld möglich.
      Passt zum Rest was die BRD Justiz so treibt.

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  2. Das hat es so noch nie gegeben in diesem Lande. Noch bevor die Gerichtsverhandlung richtig angelaufen war, wurden Straßen und Plätze nach den Opfern benannt, ohne Genaueres über die Hintergründe zu wissen. Aber man konnte es doch so schön politisch gegen ALLE Deutschen instrumentalisieren. In Kassel beispielsweise entstand so der Halit-Yozgat-Platz, und der Vater hat noch lange dafür gekämpft, die gesamte traditionsreiche Holländische Straße nach Halit zu benennen. Eigentlich ein Wunder, daß er damit nicht durchgekommen ist.

    Wann bekommen wir

    – einen Mia-Valentin-Platz

    – einen Keira-Gross-Weg

    – eine Mireille-Bold-Straße

    – einen Melanie-Rehberger-Park

    um nur einige der aktuellen Mordfälle zu nennen???

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  3. Nicht daß Beate Zschäpe in den Tagen vor der Urteilsverkündung noch in ihrer Zelle erhängt wird.

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  4. Egal, wie das Urteil letztendlich ausfällt, ihr Testament wird Zschäpe wohl schon gemacht haben. Das hat sie Vielen von uns voraus.

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  5. Frau Zschäpe ist freizusprechen, die ganzen staatlichen voreiligen “ Opferzahlungen“ sind umgehend rückgängig zu machen , Straßen und Plätze werden nach den ermordeten Deutschen ( dank Merkel´s Politik ) benannt. Merkel hat zu verschwinden.

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      • Das Problem ist längst nicht alleine Merkel, sondern die gesamte schwarzrotgrüne Politmafia welche inzwischen sowohl Justiz, Polizei als auch Kirche und Presse unterwandert hat und dieses Land diktatorisch Richtung Abgrund führen. Rechtstaatlichkeit besteht bei uns genauso wenig, wie Meinungsfreiheit oder Freiheit der Presse oder Unabhängigkeit der Justiz oder politische Neutralität der Kirchen.

        Die BRD hat Krebs im Endstadium

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      • Das Problem ist längst nicht alleine Merkel…

        Das ist sicher richtig, aber sie ist eine der wichtigsten Schlüsselpersonen, Stürzen Sie Götzl, es ändert sich nichts. Stürzen Sie Hofreiter oder Habeck, es ändert sich nichts. Stürzen Sie Merkel…

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      • @terminegegenmerkel

        Volle Zustimmung!

        Eine Reise von 1000 Meilen beginnt immer mit dem ersten Schritt.

        (Laotse)

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  6. In der Causa „NSU-Phantom“ sollte es in der Tat Verurteilungen hageln. Bei dieser Einschätzung habe ich allerdings gerade nicht Frau Tschäpe im Blick.

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