Merkels Kolberg: „Ich habe gewonnen!“

Mit Spannung erwartet worden war er, der gestrige Montag. Endlich sollten die Unionsparteien im BAMF-Asylstreit die Karten auf den Tisch legen. Innenminister Seehofer (CSU), der angeblich mangels gemeinsamer Wertvorstellungen nicht mehr mit der Kanzlerin zusammenarbeiten kann, hatte einen deutschen Alleingang angedroht, falls Merkel weiter auf ihrer angesichts der Faktenlage völlig unrealistischen „europäischen Lösung“ beharre.

Die Kanzlerin ist weiter uneinsichtig

Horst Seehofers plötzliches Engagement ist natürlich als Wahlkampfhilfe für Söders CSU in Bayern gedacht gewesen. Doch am Ende wurde aus Seehofer dann wieder ein Drehhofer, welcher vor der CDU einknickte und der Kanzlerin 14 Tage Aufschub gewährte. Da kann Markus Söder in und um München noch so viele Holzkreuze aufhängen, die AfD wird so auf 20 Prozent springen.

Merkel hat keine erwähnenswerten Zielsetzungen mehr. Das zeigt allein schon ihre Äußerung, sie habe den Asylkonflikt mit der Schwesterpartei gewonnen. Hier geht es nur noch um den nackten Machterhalt, das haben jetzt auch die meisten ihrer Unterstützer begriffen, die am Wochenende spürbar Panik schoben.

Vieles erinnert nun an „Kolberg“, den letzten Propaganda-Kinofilm des Dritten Reiches. Gedreht 1944, uraufgeführt am 30. Januar 1945, dem zwölften Jahrestag von Hitlers Machtergreifung. Es war kein klassischer Durchhaltefilm mehr, der den Endsieg im laufenden Krieg versprach. Vielmehr verherrlichte er den „heldenhaften Untergang“ auf eine wagnerianische Art und sollte der nationalsozialistischen Führungsriege noch eine letzte Frist von ein paar Wochen bis Monaten geben. Die Menschen wurden angehalten, den Kampf bis zum Tod der Kapitulation vorzuziehen, und viele taten es, während zahllose Nazigrößen in der dadurch gewonnenen Zeit ihren Absprung nach Südamerika vorbereiteten. Merkel hat übrigens zwei Anwesen in Paraguay.

Der enorme Aufwand, den die herrschende Klasse damals bei der Inszenierung von „Kolberg“ betrieb (für die Massenszenen wurden jeweils hunderte Wehrmachtssoldaten herangekarrt, die man dringend an der Front gebraucht hätte), zeigt, wie wichtig ihr eine reibungslos funktionierende und schlagkräftige Propagandamaschinerie bis zum Schluß war. Das ist durchaus vergleichbar mit den merkeltreuen GEZ-Medien, die die Kanzlerin auch jetzt überwiegend noch mit Samthandschuhen anfassen und dafür unentwegt gegen die Opposition hetzen.

Solche Elemente hören grundsätzlich erst 5 nach 12 auf, davon ist wohl auszugehen.

„Kolberg“ (1945) – der letzte Propagandafilm des Dritten Reiches

10 Kommentare

    • Wenn die GEZ fällt, dann ist dies der Untergang vom volksfeindlichen System. Nicht direkt, aber die Menschen werden dann auf die Idee kommen, welchen Regimemist man als nächstes abschaffen will. Dann geht es Schlag auf Schlag und sehr schnell würde es den Untergang des Systems bedeuten.

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  1. Jeder Tag, den die Verräterin noch im Amt ist, an dem sie also weiteren unermeßlichen Schaden anrichten kann, ist ein Schandmal für unser schwer geprüftes Volk.

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