Übersteht die Raute das Wochenende?

Jetzt wird’s spannend. Dieses Wochenende könnte das letzte für die angeschlagene Raute aus Hamburg werden. Bundesliga-„Dino“ HSV steht mal wieder vor dem Abstieg. Das einzige verbliebene Gründungsmitglied der obersten deutschen Spielklasse, das seitdem in über einem halben Jahrhundert nie den Klassenerhalt verpaßte, ist erneut in prekärer Lage. Ein Heimsieg gegen Borussia Mönchengladbach ist Pflicht, während der direkte Konkurrent der Hamburger, der benachbarte VfL Wolfsburg, Meister von 2009, zuhause gegen die bereits abgestiegenen Kölner „Geißböcke“ nicht punkten darf. Wolfsburg wird übrigens von Bruno Labbadia trainiert, der seinerseits den HSV schon öfters in letzter Sekunde aus schier auswegloser Situation gerettet hat.

Bis vor wenigen Wochen noch schien es ausgemachte Sache zu sein, daß der Dinosaurier sterben muß. Doch als es wärmer wurde, löste sich das Reptil aus seiner Winterstarre und fing tatsächlich an, zu kämpfen. Und wer weiß, vielleicht haben die Weltenlenker beschlossen, daß es Wolfsburg treffen soll. VW soll ja plattgemacht werden, da wäre ein Abstieg des VfL das Sahnehäubchen. Sowieso unverständlich, daß man nach dem Zweiten Weltkrieg die Nazi-Erfindung „Volkswagen“ so lange hofiert hat und mittels Kino („Herbie“, „Dudu“) fast unsterblich werden ließ. Hartnäckig erzählt man sich bis heute, daß der Name „Wolfsburg“ von Hitlers Decknamen Wolf herrührt. Die Existenz der Grün-Weißen in Liga 1 wäre somit ein handfester Skandal, der getilgt gehört.

Blut-Raute Merkel wird wohl auch noch am Montag Kanzlerin sein, so oder so, leider. Sie ist tatsächlich in Hamburg geboren, aber von ihrem stalinismusbegeisterten Vater alsbald in die DDR mitgenommen worden. Im totalitären Staat von Ulbricht und Honecker machte sie völlig linientreu Karriere, wurde FDJ-Sekretärin für Agitation und Propaganda. Als „IM Erika“ hat sie für den gefürchteten Staatssicherheitsdienst (Stasi) von Polizistenmörder Erich Mielke menschenverachtende Aufträge ausgeführt. Zur Wendezeit tauchte sie unter und näherte sich Kohls CDU, die sie aus politischen Gründen eigentlich haßte, erst an, als andere Parteien sie aus persönlichen Gründen abgelehnt hatten. Wie Lenin und Stalin erschlich sie sich dort das Vertrauen wichtiger Leute und deformierte die Union nach ihrer eigenen Agenda bis zur Unkenntlichkeit.

Honeckers Rache.

11 Kommentare

  1. Das über Wolfsburg habe ich auch schon gehört. Seltsam, daß die Alliierten das Werk erst so spät bombardierten. Und keineswegs vollständig.

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  2. Der VfL Wolfsburg. Irgendwie der unsexieste Verein der gesamten Bundesliga. Aber morgen sind wir alle Wolfsburgfans!!!

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  3. Unabsteigbar? Von wegen unabsteigbar! Die das immer vor sich hergetragen haben, die HSV-Fans, zerlegen gerade das Stadion. Die HSV-Uhr ist abgelaufen. Endgültig!

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  4. Unfassbare Jagdszenen im Stadion nach dem Abstieg der „Unabsteigbaren“! Feuer unterm Dach und auf dem Rasen.

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