Weltweite Arbeiterkämpfe: Kapitalistenknecht Macron macht lieber Krieg, Merkel „begrüßt“ es

Oben: In Frankreich weiß man, wie man streikt. SNCF (li.) und Air France sind aktuell im Ausstand, das Foto rechts zeigt, wie zwei Top-Luftfahrtmanager 2015 gerade noch lebend den Arbeitern entkommen konnten

Weniger furchteinflößend: Der in Deutschland von „ver.di“ gelenkte Streik. Gewerkschaftsboß Bsirske (Bündnis90/Die Grünen) ist merkelfreundlich und kontrolliert die Empörung

Präsident Macron und Kanzlerin Merkel glauben zu wissen, wie sie mit ihren innenpolitischen Schwierigkeiten fertigwerden: Indem sie unschuldige Menschen in Syrien bombardieren. Der eine aktiv, die andere als Jubelperserin.

Zwar konnte die syrische Luftabwehr die meisten westlichen Raketen abfangen, doch es entstand beträchtlicher Schaden. Die Russen halten still, trotz hohem Vergeltungspotenzial. Assads regionale Feinde Türkei, Iran und Israel (letzteres kippt damit wieder Wasser auf die Mühlen der Spekulationen, daß es mit dem Islamischen Staat (IS) in Syrien und dem Irak zusammenarbeitet) frohlocken.

Auffällig ist insbesondere, daß auch vorgeblich Trump-kritische pseudolinke Medien im In- und Ausland sofort verstummen und positiv berichten, sobald Mr. President etwas tut, was der transatlantischen Agenda entspricht, zum Beispiel arme Länder bombardieren. Und sogar das bei der EU zeitweise ungeliebte Brexit-Britannien wird lobend erwähnt, trotz (oder wegen?) der Skripal-Lüge. Was für Kriegshetzer!

Würden die streikenden Arbeiter die Zusammenhänge erkennen, könnten sie den kapitalistischen Kriegstreibern einen dicken Strich durch die Rechnung machen. Aber die staatsnahen Gewerkschaften werden das wohl auch diesmal wieder zu verhindern wissen. Leider!

 

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13 Kommentare

  1. Wo sind die Ostermarschierer? An diesem Wochenende wäre wahrlich genug Zeit und Gelegenheit für Proteste! Das Wetter stimmt auch. Erbärmlich, Deutschland!

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  2. Ich finde, die erste russische Rakete sollte in Mainz auf dem Lerchenberg bei den Hetzern des ZDF einschlagen. Also da, wo Regierungssprecher Steffen Seibert mal gearbeitet hat.

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  3. Also ich bin mal gespannt, wie auf der nächsten Pegida in Dresden mit dem Thema umgegangen wird. Jetzt können sie beweisen, ob es ihnen ernst ist mit der deutsch-russischen Freundschaft, auch, wenn’s brenzlig wird.

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  4. Also entweder spielt der Iran ein doppeltes Spiel in dieser Sache oder unsere Medien logen gestern, als sie behaupteten, der Iran begrüße das westliche Bombardement. Heute melden die Agenturen plötzlich einhellig, Putin, Rouhani und auch Xi würden es scharf verurteilen. Ein wildes Verwirrspiel.

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