SPD: Projekt 18

Das, was Viele nach den GroKo-Sondierungen schon befürchtet hatten, ist nun knallharte Realität geworden. Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) rutscht in allen Prognosen tiefer und tiefer. Ein Ende der Talfahrt der ehemaligen Arbeiterpartei ist nicht in Sicht.

Der (zwar von der Glaubwürdigkeit her umstrittene, aber sehr bekannte) aktuelle  „ARD-Deutschland-Trend“ sieht die Genossen nunmehr bei 18 Prozent. Das ist ein historisches Tief. Merkwürdig ist nur, daß die Merkel-Union angeblich weiter bei 32 % liegt und so seit der Bundestagswahl praktisch nichts eingebüßt hätte.

In der Opposition hält sich die AfD mit 15 % noch am besten; FDP, Linke und Bündnisgrüne liegen gleichauf bei jeweils 11.

Angela Merkel ist berüchtigt dafür, daß sie bisher dafür gesorgt hat, daß alle ihre  Juniorpartner am Ende der Legislaturperiode äußerst geschwächt in den nächsten Wahlkampf gehen und dann weiter an Boden verlieren, während sich die Verluste der Union meist in Grenzen hielten. Das aktuelle Hickhack innerhalb der SPD kann man ihr aber nicht anlasten, diesen Schlingerkurs haben Karrieristen und Postenjäger der Roten ausgelöst, denen das Volk nichts und eine Regierungsbeteiligung auf Teufel komm raus alles bedeutet.

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