Sorgenfalten bei Eintracht Frankfurt

Das Heimspiel gegen Gladbachs Fohlen gewonnen, dennoch ist für Peter Fischer, den Präsidenten von Fußballbundesligist Eintracht Frankfurt, längst nicht alles Eitel Sonnenschein.

Peter Fischer ganz verdutzt vor leeren Stadionrängen

Im Punktspiel Nr. 2 vor heimischer Kulisse nach Fischers Haßattacke gegen die eigenen Fans (ohne die er ein Nichts wäre) blieben bereits 4000 Plätze unbesetzt, eine Negativ-Verdopplung also im Vergleich zum Jahresauftakt gegen den SC Freiburg. Ungewohnt in der früher sehr oft ausverkauften Commerzbank-Arena.

Hat der Vereinsboß die Folgsamkeit der SGE-Anhänger unterschätzt? Nahm er etwa an, daß AfD-wählende Fans sich heimlich doch ins Stadion stehlen würden? Wie er Unterstützer der jungen Oppositionspartei an den Eingängen erkennen und aussondern will, verrät Fischer nach wie vor nicht.

Wie geht es nun weiter? Gilt dieser Mangel an Willkommenskultur zum Beispiel im DFB-Pokal-Viertelfinale auch für AfD-wählende Mainz-05-Anhänger?

Die Eintracht-Mitgliederversammlung am morgigen Sonntag dürfte spannend werden. Präsident Fischer zeigt sich im Vorfeld uneinsichtig und möchte in seiner Rede nochmal auf Konfrontationskurs zu der von ihm herbeihalluzinierten „braunen Brut“ gehen.

Die legendäre Boxeinlage rund um die Präsidentenentmachtung bei der Hauptversammlung 1988 ist wohl nicht zu toppen – trotzdem sollte man auch an diesem Wochenende genau hinschauen.

4 Kommentare

  1. Na von der Bühne geboxt wird Peter Fischer morgen wohl nicht, dazu sind seine Widersacher zu anständig. Auch das Abfackeln seines Autos ist nicht sehr wahrscheinlich. Aber vielleicht gelingt es einem pfiffigen Kopf, im richtigen Moment ein cleveres Transparent zu entrollen… 😀

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  2. Ich bin SGE-Mitglied und wähle selbstverständlich die AfD, wie so Viele aus unserem Umfeld. Peter Fischer hat keine Ahnung. Dem feinen Herrn werde ich morgen mal einen Besuch erstatten.

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  3. Nur mit Glück hat die Eintracht gestern abend unsere Borussia geschlagen! Zweimal Aluminium – na ja. Wir haben am Niederrhein den Salafisten schon vor 10 Jahren Paroli geboten. Fischer scheint ja ganz scharf auf immer mehr von den Fusselbärten zu sein. Na dann viel Spaß!

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  4. Ein paar Menschen haben auf der Versammlung heute schon gegen Fischer protestiert, aber eben längst nicht genug. Er konnte seine Hetze gegen die AfD weitgehend ungehindert fortführen. Immerhin räumte er kleinlaut ein, daß er das Wahlverhalten der Fans nicht überprüfen könne.

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