In CSU-Bayern werden nur Buddhisten abgeschoben

Ein Stück wie aus dem Tollhaus, aber leider die bittere Wahrheit.

Vergangene Woche wurde in Nürnberg die Ehefrau des angesehenen Chef-Anästhesisten Dr. Henrik Schmolla frühmorgens aus ihrer Wohnung gezerrt, gewaltsam in ein Flugzeug gesetzt und sofort nach Thailand ausgeflogen, angeblich wegen einer fehlenden Aufenthaltserlaubnis.

Opfer Indira Schmolla (links), Dr. Schmolla (Mitte), Täter Olaf Kuch (rechts, CSU)

Die Schergen des Verantwortlichen, dem Leiter des Nürnberger Einwohneramtes Olaf Kuch (CSU), lauerten morgens in der Nähe des Schmolla-Hauses, bis der Mediziner nichtsahnend in die Klinik gefahren war, um dann erbarmungslos und mit aller staatlicher Gewalt zuzuschlagen. Nicht einmal ein Telefonat mit ihrem Mann gewährten sie Indira Schmolla noch.

Der vorgeschobene Grund lautete, daß sie direkt bei der Botschaft in Bangkok einen Antrag auf Ehegattennachzug hätte stellen müssen, und zwar persönlich vor Ort. Experten widersprechen. Es sei in solchen Fällen seit Jahren gängige Praxis, daß diese Vorgänge über Brief-, Mail- und Faxverkehr erledigt werden können.

Den unfreiwilligen „Abschiebe“-Flug seiner Frau bekommt Dr. Schmolla voll in Rechnung gestellt, was bei abgelehnten Asylbewerbern niemals so läuft.

Auf Nachfrage der alarmierten Lokalpresse setzte Unmensch Kuch noch Einen drauf und verkündete zynisch, daß mit der Abschiebung eine Wiedereinreisesperre verbunden ist. Seehofer und Söder schweigen zu der Willkür ihres Parteifreundes. Einzig die AfD in Bayern hat eine Untersuchung der Vorgänge angekündigt; allerdings agiert sie im Freistaat noch immer außerparlamentarisch, was ihren Operationsradius erheblich einschränkt.

Die wahren Hintergründe des skandalösen, selbstherrlichen Auftretens von Moslemfreund Olaf Kuch dürften ideologischer Natur sein. Während er in Moscheen zu Kreuze kriecht, stört er sich wohl an bestens integrierten Akademikerinnen wie Indira Schmolla, wenn sie der „falschen“ Religion, in diesem Fall dem Buddhismus, angehören. Ein friedliches Miteinander mit solchen Migranten, von dem Alle in Deutschland profitieren, ist in der Welt des Olaf Kuch nicht vorgesehen.

 

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