Merkels GroKo 3.0 – und jetzt die Liste Lafontaine?

Merkel-Lakai Martin Schulz wirkt nachdenklich. War es das wert? Im Hintergrund die umstrittenen Scholz und Barley. Linke-Chefin Katja Kipping versucht verzweifelt, das Auseinanderbrechen ihrer Partei zu verhindern. Oskar und Sahra scheinen zu Allem entschlossen.

Nach dem „erfolgreichen“ Abschluß der Sondierungsgespräche zwischen Union und SPD hatte es einige Tage gebrodelt in der Gerüchteküche. Dann ließen Oskar Lafontaine und seine Frau Sahra Wagenknecht ihre Pläne an die Öffentlichkeit. Eine neue „linke Volkspartei“ müsse her, weniger dogmatisch und stalinistisch wie der derzeitige Klub, dafür pragmatischer und wieder attraktiver für die Arbeiterklasse.

Wagenknecht und „Lafo“ sind es ja auch, die die gescheiterte „Flüchtlings“-Politik Merkels immer wieder kritisieren und sich damit dem Vorwurf des Populismus aussetzen. Hier scheint ein unüberwindbarer Riß durch Die Linke zu gehen. Eines ist klar: Als sie noch SED hieß und die DDR beherrschte, waren Honecker, Mittag und Tisch nicht bereit, einen solchen Wahnsinn zu betreiben wie jetzt ihre Ziehtochter aus der Uckermark. Sicher, es gab Kriegsflüchtlinge aus Nordvietnam dort, nur waren sie echte Flüchtlinge und dankbar für die isolierenden, bescheidenen Gettos, die man ihnen bot.

Noch ist unklar, ob damit nur eine weitere Umbenennung des Immergleichen gemeint ist, oder ob Lafontaine ernst macht und eine völlig neue Partei neben der alten gründet. Experten rechnen vor, daß eine solche Liste Lafontaine sicher ein Wählerpotenzial von 10 Prozent hätte. Umgekehrt würden Honeckers Erben dann aber wohl bundesweit unter die 5%-Hürde rutschen.

Dies ist wohl der Hauptgrund, warum die Bundesvorsitzende Kipping bei der Klausurtagung am Wochenende in Berlin so scharf mit der Idee ins Gericht ging und wiederholt vor einer Spaltung warnte. Doch die Debatte geht weiter.

Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Den Gorbatschow-Satz hatte schon Erich Honecker damals nicht verstanden, Frau Kipping!

Fraktionschef Dietmar Bartsch, den Beobachter vormals für weitgehend einig mit seiner Kollegin Wagenknecht hielten, wies auf dem Jahresauftakt Pläne einer „linken Volkspartei“ barsch ab. Experten sind nicht verwundert, bezeichnet Bartsch doch Anhänger von Sahras Ehemann auch schon mal als „Lafodödel“.

3 Kommentare

  1. Haha der Bartsch ist ja lustig! 😀

    Morddrohungen gegen eine Linke, das geht nun wirklich zu weit. Aber als die Antifa im Dezember Ken Jebsen und seiner 11-jährigen Tochter mit Ermordung drohte, da schwieg der feine Dietmar und sein ganzes feiges Stalinistengesindel!

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  2. Die Linke ist eine sterbende Partei. Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht. Und die Kipping-Truppe mit ihren billigen Parolen hat die Werktätigen 1000x belogen.

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