
Oben: Keine Fotomontage! Nix Karneval. Das ist Christoph Hörstel in der Mitte!
Ein Gutes hatte Trumps Durchbruch beim Thema Hauptstadt Israels auf jeden Fall. Sämtlichen Heuchlern im In- und Ausland wurden in der „ruhigen“ Vorweihnachtszeit unvermutet ihre Masken runtergerissen und sie waren gezwungen, sich zu positionieren. Sogar Merkel, CDU, SPD und Konsorten, und man weiß ja, wie ungern sie das öffentlich tun. Und es kam, wie es kommen mußte: Vorbei war’s mit der vollmundigen Solidarität mit Israel, man redete lieber der islamischen Palästinenserlobby das Wort. Volker Beck, angeblicher Israelfreund von den ansonsten islamophilen Pädogrünen, versteckt sich hinter einer Mauer des Schweigens.
Hörstel hingegen kann man viel vorwerfen, aber nicht, daß er mit seiner Israelfeindlichkeit bisher besonders hinter dem Berg gehalten hätte. Doch sein gestern ins Netz gestellter Wochenaufsager beseitigt endgültig alle Zweifel.
Wie bekannt sein dürfte, verließ er vor etwas mehr als einem Monat die von ihm gegründete Partei „Deutsche Mitte“ (DM), wohl weil viele Mitglieder gegen seinen diktatorischen Habitus und seine fehlende Transparenz in finanziellen Dingen aufbegehrten, und reaktivierte seine alte Partei „Neue Mitte“ (NM). Hörstel-hörige Anhänger folgten ihm dorthin und halfen beim Wiederaufbau. Bei der NM intensiviert Hörstel nun seinen proislamischen Kurs, der bei der DM gottlob an gewisse Grenzen gestoßen war.
In „Christoph Hörstel zur Lage KW 49“ macht der langjährige ARD-Journalist nun unmißverständlich klar, daß er und seine Bewegung das Ziel eines arabischen Groß-Palästinas mit einer geeinten Hauptstadt Jerusalem verfolgen. Da weiß man doch, woran man bei dem gebürtigen Bremer ist! Ungebremste palästinensische Einwanderung nach Israel und die höhere islamische Geburtenrate bei vollem Wahlrecht würden innerhalb von einer Generation aus dem Judenstaat einen Palästinenserstaat machen, weiß Hörstel zu berichten. Und er beschwört eine angebliche innerjüdische Zerstrittenheit, was das Existenzrecht des Staates Israel angeht.
Ein paar Wahrheiten streut der NM-Chef immer ein, so diesmal bei seinem nächsten Thema, dem auffälligen Umgang des Westens mit den russischen Sportlern.
Zum Schluß dann wieder, wie fast immer, der grundlos optimistische Statusbericht zum Aufbau der Neuen Mitte. Es steht zu befürchten, daß die Mitgliederzahl erst dann fünfstellig wird, wenn deutsche Moslems auf die Kleinpartei aufmerksam geworden sind und es plötzlich hip wird, Mitglied bei NM zu sein.
Besonders makaber bei Hörstel diesmal die Behauptung, aus dem Aufstieg der NSDAP „gelernt“ zu haben. Er benimmt sich wie der Hauptcharakter des sehenswerten Animationsfilms „AntiRacist Hitler“, der Israel durch erzwungene „Vielfalt“ in die Knie zwingt.

Erschreckend! Aber Hörstel hat fertig, das ständige Parteien-Hickhack hat ihn hoffentlich für immer diskreditiert.
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Ja, ganz gut beschrieben für einen Außenstehenden. Diktatorische Züge, finanzielle Unregelmäßigkeiten und ein Haß auf Israel, den unser ehemaliger Vorstand erst nach der Bundestagswahl so richtig ausgelebt hat. Judenhaß im generellen Sinne ist es wohl nicht, er mag Juden, die mit Israel über Kreuz liegen. Aber auch sein Hang zu Verschwörungstheorien (er glaubt an Chemtrails und Neuschwabenland) wurde uns zunehmend unangenehm. Jetzt ist es, als hätte jemand das Fenster aufgemacht und endlich, endlich strömt frische Luft bei der Deutschen Mitte ein. Wir freuen uns auf die nächsten Herausforderungen. Ja, wir haben einen kleinen personellen Aderlaß, aber so dramatisch wie von Hörstel behauptet ist er nicht. Shalom und schönen Zweiten Adventssonntag! 🙂
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In einem Clip von Christoph Hörstel vom November wurdet ihr übriggebliebenen DM’ler von ihm sogar als Kakerlaken bezeichnet. 😈
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Ist uns bekannt. Damit befaßt sich unsere Rechtsabteilung.
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Der Animationsfilm trifft es genau! Bösartige Gutmenschen. Den sollte man gesehen haben, dann ist man für immer kuriert.
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Unheimlicher Typ.
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Mal gespannt, wie es mit der Deutschen Mitte ohne Hörstel weitergeht.
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