Daß die normalen SPD-Mitglieder ziemlich altbacken und konservativ sind, ist ja bekannt. Aber so konservativ?
Kaum dreht Martin Schulz, der Mann aus Brüssel mit dem roten Rüssel, sein Fähnchen in den Wind und erteilt seiner eigenen Absage an eine neue GroKo eine klare Absage, scheint in den Augen der Spezialdemokraten eine ärmliche Gier nach Posten und Pöstchen auf.
Dieser Effekt ist allemal stärker als die Schimäre „Schulz-Effekt“. Daß es am Ende sehr wahrscheinlich darauf hinauslaufen wird, daß der gebeutelte Würselener eilfertig den Junior-Lakaien Merkels machen wird, haben wir von terminegegenmerkel schon an dem Tag im Januar vorausgesagt, als Schulz zum Kanzlerkandidaten erklärt wurde.
https://terminegegenmerkel.wordpress.com/2017/01/24/martin-schulz-kann-er-kanzler/
Zugegeben, auch Ulrich Rippert von der SGP vermutete bereits ein paar Wochen nach der Wahl richtig. Hut ab vor dem Vorsitzenden der trotzkistischen Kleinpartei, die selber nichts zu bestellen hatte beim Urnengang.
https://www.wsws.org/de/articles/2017/10/13/nisa-o13.html
Hätte man den SPD-Fußsoldaten vor der Bundestagswahl prophezeit, daß ausgerechnet sie es sein werden, die treudoof Frauke Petry das Bundestagsmandat retten, man wäre für verrückt erklärt worden. Und doch wird es wohl so kommen. Martin Schulz läßt großzügigerweise die Basis darüber abstimmen, ob man die Koalition mit Merkel will oder nicht. Er weiß: Beim Griff zur (diesmal äußerst eingeschränkten) Macht standen seine Genossen noch nie lange im Weg. Was kümmert da das Geschwätz von gestern.


Martins neue Favoritin? Erleichtert genießt die Ex-AfD’lerin die Blödheit der Sozialdemokraten…
Patschehändchen hoch! Frauke will im Bundestag bleiben!
Beinahe hätte Petry sich verkalkuliert. Durch Neuwahlen wäre sie achtkantig aus dem Parlament geflogen und hätte sich nicht sanieren bzw. gesundstoßen können. Aber auf die SPD kann sie sich verlassen.

Tja, wie das Leben so spielt…
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Dem Rippert geht’s wie dem Christoph Hörstel: Er erkennt Vieles frühzeitig, nur die eigene Partei zum Erfolg führen, das kann er nicht.
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Immerhin verzichtet Uli Rippert auf semiinternes Parteienhopping. Wird langsam peinlich bei Islamfreund Hörstel.
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Islamfreund? ABER JA, du hast recht! Vielleicht wird es dereinst ER sein, welcher „die“ deutsche Islampartei an die Macht bringt. 😉
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OMG Trotzki! Mal den Teufel nicht an die Wand…
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