Der Preis der Nibelungentreue

Glatt, dunkler Anzug, braver Parteisoldat: So ist er, der unauffällige Christdemokrat oder Christsoziale im Berliner Parlament. Auf den Parteitagen, da schlägt seine große Stunde. Zehn Minuten Dauerklatschen für Merkel, bis die Pfoten glühen, das kann er! Am Ende immer vom dummen Wahlvolk wiedergewählt – fetter Wagen, fette Diäten, vollschlanke Sekretärinnen, so läßt sich’s leben.

Bisher.

Durch das niederschmetternde Ergebnis der Bundestagswahl verlieren zumindest die Merkelianer auf den billigen Plätzen ihren Job. Und immer schön gute Miene zum bösen Spiel machen, bitte! Ein bißchen ehrliche Arbeit schändet nicht! Einige wirken wie vom Donner gerührt. Wie konnte das passieren? Ist das Volk doch nicht ganz so doof?

Hinter den Kulissen ist das Hauen und Stechen der Chefsekretärinnen und sonstigen Schreibkräfte, die zusammen mit den baldigen Ex-MdB’s rauszufliegen drohen, schon in vollem Gange. Diejenigen davon, die bis 2013 für FDP-Abgeordnete gearbeitet haben, hoffen wohl, beim smarten Christian Lindner und seinen Parteifreunden irgendwo unterzukommen. Hier werden sie genauso gehorsam die geistigen Ergüsse ihrer neuen Vorgesetzten zu Papier bringen und weiterverbreiten, wie sie das vorher für die Union getan haben, was sie letztendlich den Job gekostet hat und in vier Jahren voraussichtlich wieder kosten wird. Nicht lernfähig, die Meute.

Heimlich, still und leise werden einige auch bei der AfD anklopfen. Aber nur, wenn sonst nichts mehr frei ist, gelle?

Nicht nur CDU’ler müssen gehen. Auch viele Sozialdemokraten trifft es dank „Schulz-Effekt“.

Sollte Jamaika wirklich kommen, hat sich das Wählen für die Deutschen doch noch rentiert. Denn es dürfte sich als äußerst schwierig erweisen, einen noch fieseren Fatzke als Heiko Maas-Eichmann (SPD) für das Amt des Bundesjustizministers zu finden.

Wenn Nibelungentreue in Kadavergehorsam übergeht: Viele Unionshinterbänkler haben dank der irren „Politik“ ihrer Ewigen Führerin Merkel ihre Bundestagssitze und -büros zu räumen.

4 Kommentare

  1. Man soll nicht schadenfroh sein. Aber bei diesen Verbrechern in Nadelstreifen mache ich mal ne Ausnahme. 😛

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  2. Man sollte nicht nur Merkel die Schuld an der jetzigen Situation geben, die wahren Schuldigen sind die Vasallen und Abnicker. Schön dass es diese Volksverräter nun trifft.

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    • Zum Teil richtig. Aber dieses System der Vasallen und Abnicker hat Merkel erst geschaffen. Alle, die ihr hätten gefährlich werden können, hat sie weggebissen. Koch, Merz, Wulff und wie sie alle hießen! Was heutzutage in der Union läuft, geht weit über Parteidisziplin hinaus. Es ist eine Atmosphäre der Angst. Wie unter Stalin. Darüber stolperte am Ende auch der Moskauer Jahrhundertverbrecher. Und daran wird auch die Stalinistin Merkel zugrunde gehen. Fragt sich nur, wieviel Tod und Zerstörung sie bis dahin über uns gebracht hat.

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