Die Irre von Berlin bleibt Kanzlerin, soviel ist klar. Mit Martin Schulz hat man ihr einen extrablassen Kandidaten entgegengestellt, der zwar nicht unmittelbar zur GroKo gehört, aber dem geschätzten Publikum über die Jahre als EU-Chefbürokrat bekannt war.

Die Frage bleibt, wie geschwächt Merkel aus der Wahl hervorgeht. Ein deutlicher Stimmenverlust würde im Rest der Europäischen Union sehr genau registriert und die Hoffnung weiter nähren, daß die Scheinriesin, die vor allem Süd- und Ostmitteleuropa schier erdrückt, am Ende doch kollabiert.

Aus den bisher 4 Fraktionen im Bundestag, also den Regierungsparteien CDU/CSU plus SPD, und der nominellen „Opposition“ Die Linke und Bündnis90/Die Grünen, die in fast allen wichtigen Punkten dem Regierungskurs zustimmt, werden aller Voraussicht nach 6. Die Liste Liberaler Luftikus Lindner, auch LLLL oder FDP genannt, schafft wohl die Rückkehr. Erstmals im Parlament vertreten sein wird die Alternative für Deutschland (AfD), die die Bundestagsdebatten spannend zu gestalten verspricht.

Wenn ab Herbst der Kurs der Kanzlerin fortgesetzt wird, steuert Mitteleuropa, vielleicht mit Ausnahme der Schweiz, die ja nicht zur EU gehört, auf Krieg, Bürgerkrieg, Terror, Überwachungsstaat und extreme, auch rassisch-antideutsch geprägte, soziale Ungleichheit zu. Nicht zu vergessen auf eine unter Merkel galoppierend gewordene Islamisierung der EU, die durch den „Flüchtlings“-Familiennachzug, der 2018 (also gezielt nach der Wahl) geplant ist, apokalyptische Ausmaße annehmen wird. Bis 2020 werden allein in Deutschland dann 20 Millionen Moslems die Straßen unsicher machen und nicht nur einzelne Viertel, Städte und Regionen unter ihre Kontrolle gebracht, sondern sicher auch den Rotweingürtel geknackt haben, in dem viele Merkelwähler und Merkelwählerinnen ihr dann nicht mehr so beschauliches Dasein fristen.

Man merkt es: Ohne Deutschland zum Nabel der Welt erklären oder gar den alten Gedanken nach hegemonialer Reichsmacht aufkommen lassen zu wollen, bleibt ehrlicherweise der Eindruck, daß am heutigen Sonntag Alle mehr oder weniger den Atem anhalten. Die Briten, die wissen möchten, in welcher Position sie sich bei den Brexit-Verhandlungen wiederfinden. Die Franzosen mit Macron, der die Merkelianer zwar noch als nützliche Idioten betrachtet, aber insgesamt Deutschland schon als Rivalen. Trump, der neugierig ist, wie dumm die Deutschen wirklich sind. Und Putin, der mit einer vom Wähler abgestraften Merkel den Burgfrieden festigen und die schwachsinnigen EU-Sanktionen lockern kann. Gleichzeitig erhielten so die größenwahnsinnigen Angriffspläne des Westens gegen Rußland einen Dämpfer.

Am Abwartendsten verhielten sich in den letzten Wochen aber die Islamterroristen, die gekauften genauso wie die tatsächlich frei agierenden. Den gekauften wurden wohl jegliche Aktionen im Spätsommer untersagt, um die Wiederwahl Merkels nicht im letzten Augenblick noch zu gefährden. Die freien sind taktisch nicht so blöd, wie Mancher glaubt, und haben kein Problem damit, für ein paar Wochen etwas Kreide zu fressen. Der Herbst wird noch blutig genug, das wissen sie. Einzig ein einsamer Wolf macht da manchmal einen Strich durch die Rechnung.

Das Deutsche Volk hat heute vermutlich zum letzten Mal die Möglichkeit, entscheidende Weichen für die Zukunft zu stellen, ja, europäische Geschichte zu schreiben. Entweder will es zusammen mit dieser unsäglichen CDU-Stalinistin in den Untergang marschieren, oder es ermöglicht neuen Kräften, das Ruder noch herumzureißen und den gesunden Menschenverstand wieder in die Politik einfließen zu lassen.

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