Eines muß man Christoph Hörstel, dem Bundesvorsitzenden der jungen Partei Deutsche Mitte (DM), ja lassen. Er ist ein fleißiger, effizienter Arbeiter, der uns wöchentlich mit sehr informativen Videoclips versorgt, vor allem mit den KW-Aufsagern. Daneben hat er seine Partei aufgebaut, bekannt gemacht und durch eifriges Engagement zum Beispiel beim Unterschriftensammeln bis zur Bundestagswahl 2017 geführt. Chapeau!

Als ehemaliger Systemjournalist ahnte Hörstel völlig richtig voraus, daß es ihm das Establishment nicht leicht machen würde, wenn er weiter so unerbittlich die Finger in die gesellschaftlichen Wunden legen würde. Er rechnete mit wiederholten Mätzchen, er rechnete mit juristischen Tricks der politischen Gegner. Davor hatte er jedoch als erfahrener Medienmann nicht wirklich Angst, da er dachte, daß wir noch nicht im Total-Totalitarismus leben. Immer wieder betonte er, daß die DM anwaltlich gut aufgestellt sei.

Letzteres scheint sich gerade zu ändern. Immer mehr Juristen lehnen es ab, für die Deutsche Mitte zu kämpfen, weil sie beruflich und privat von Merkelianern und anderen Pseudolinken mit geradezu haßerfüllter Konsequenz unter Druck gesetzt werden oder einfach Falschmeldungen (Fakenews) über die Partei aufsitzen.

Aber hat Christoph Hörstel sich wirklich vorstellen können, wie breit die Klaviatur ist, auf der die verbrecherischen Eliten spielen? Daß dies bewirkt, daß Parteimitglieder und deren Kontaktpersonen jetzt, zu Beginn der heißen Phase des Bundestagswahlkampfes, wegen ständiger „Netzstörungen“ nicht mehr problemfrei telefonieren, E-Mails verschicken bzw. empfangen und sich anderweitig durchs Internet bewegen können?

Der Mann ist ein Kerl wie ein Baum. So schnell haut den nichts um; dennoch schildert er schlimme Attacken gegen DM und wirkt dabei ehrlich schockiert. Zwar fragte man sich bislang schon hie und da, woher der Parteichef eigentlich den Optimismus nimmt, mit dem er immer wieder betonte „wir schaffen das“, ach nein, das war jemand anderes…aber er tat bisher so, als sei es gar nicht so undenkbar, daß seine 4000 Mitstreiter für den Einzug in den Bundestag sorgen werden.

Aktuell backt Hörstel etwas kleinere rhetorische Brötchen. Man darf gespannt sein, wie es weitergeht, sollte die Deutsche Mitte den Parlamentseinzug knapp verpassen.

Unterschätzt die gefährliche Eigendynamik des Islams zuweilen ein bißchen, ist aber ansonsten ein brillanter Analytiker: Christoph Hörstel von der Deutschen Mitte.

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