Es war nur eine Frage der Zeit, wann auch Ken Jebsen seinen Senf zu den Vorkommnissen rund um den G20-Gewalt-Gipfel abgeben würde.

Jebsen bleibt Jebsen. Versponnen, islamapologisierend und eitel. Aber auch er findet manchmal ein Korn. Immerhin hat er jetzt wie die Meisten verstanden, daß der sogenannte „Schwarze Block“ sich nicht in erster Linie vor der Polizei vermummt, sondern vor den Menschen. Diese dunklen, wie uniformiert wirkenden anonymen Gestalten sind ein wichtiges Pfund für den politisch-medialen Komplex, mit dessen Hilfe man JEDE ernstzunehmende Opposition in Deutschland in Bedrängnis bringen bzw. diskreditieren kann.

Dann aber gehen mal wieder die Gäule mit dem Deutsch-Iraner durch. Er erinnert an den grausamen Bürgerkrieg in Ruanda vor über 20 Jahren und behauptet, daß es in Afrika gelungen sei, die machetenschwingenden Massenmörder wieder in die Gesellschaft einzugliedern. Und als ob das nicht unglaubwürdig genug klingt, setzt Jebsen noch einen drauf. Man solle bei nächster Gelegenheit in Deutschland ein international ausstrahlendes Zeichen setzen, indem die hochgerüstete Polizei ihre Schutzkleidung ablegt, wenn sie dem Schwarzen Block gegenübersteht, in der Hoffnung, daß es die Anführer der Gewalttäter ihnen gleichtun, spontan ihre Vermummung aufheben und damit ihre Anonymität aufgeben. Anschließend sollen sich beide Seiten zu einem Sit-in auf die Straße setzen, und mit Hilfe der gebrieften Pressefotografen würden dann angeblich Bilder entstehen, die gewissermaßen den Beginn des Weltfriedens markieren. Super!

Aber hört’s Euch selbst an:

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