Der „Queenarienvogel“

Die Männer waren stilsicherer. Am 23. Mai 2017, als die Meldungen und Hintergründe aus Manchester um den Erdball rasten, sah man sowohl Jens Riewa in der 20-Uhr-Tagesschau als auch Prinz Philipp pietätvoll in schwarzen Sakkos.

Anders die Frauen: Philipps Gattin Queen Elizabeth II. hielt die Schweigeminute am Rande ihrer Gartenparty im quietschgelben Kostüm mit ebensolchem Hut ab. Eilfertig phantasierten die Qualitätsmedien davon, daß die Königin mit dieser Geschmacklosigkeit wohl darauf hinweisen wollte, daß wir uns von blutigen Terroranschlägen vor der eigenen Haustür nicht „unsere Art zu leben“, also zum Beispiel unsere Luxusgartenpartys, nehmen lassen sollten. Fällt ja auch nicht schwer bei der Security samt MI5.

Peinlich, wenn man bedenkt, wieviele Kleider für jeden noch so überraschenden Anlaß Elizabeth stets im Gepäck hat…

Getoppt wurde das Ganze natürlich von unserem wie gewohnt schlecht gekleideten Kanzlerinnentrampel. Bei ihrer blutleeren Ansprache zum Manchester-Moslemmassaker trug Angela Merkel zwar nicht wirklich gelb, aber es war etwas viel zu helles in Richtung cremefarben, als ob sie den erneuten Massenmord ihrer „Schätzchen“ feiern wollte.

 

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5 Kommentare

  1. Schon mal daran gedacht, daß die Queen mit drinsteckt? Terrormanagement – getroffen hat’s wieder mal nur die Arbeiterklasse. Schweigeminute im Kanarienvogelkostüm: Endgültiger und nachhaltiger konnte sie ihr Volk nicht demütigen. Die weißen Handschuhe dazu sind das Sahnehäubchen („ich wasche meine Hände in Unschuld“).

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