Viele Menschen, die ihre Hoffnung in die Alternative für Deutschland (AfD) gesetzt haben, fragten sich in den vergangenen Monaten, warum die junge Partei im Jahr der Bundestagswahl das Merkelregime nicht frontaler angreift, statt sich mit innerparteilichen Auseinandersetzungen zu beschäftigen.

Parteichefin Frauke Petry bläst jetzt endlich zum Sturm auf den Bundestag, in den die AfD nach Meinung vieler Experten trotz mancher Querelen sehr wahrscheinlich im September einziehen wird. Zwar wohl nicht mit ihr als Spitzenkandidatin (bemerkenswert, daß die Hauptnachrichten der ARD-Tagesschau heute mit dieser Meldung aufmachten, immerhin handelt es sich um eine Partei, die es noch nicht in den Bundestag geschafft hat), aber das Wahlprogramm trägt ganz klar ihre Handschrift.

Endlich, endlich hebt sie hervor, was schon lange das Anliegen vieler AfD-Sympathisanten ist: Die Abschaffung der spätestens seit 2013 völlig illegalen GEZ-Zwangsgebühr. Wer das Angebot nicht nutze, so Petry, der solle auch nicht dafür zahlen. Außerdem betont sie, daß trotz der Milliardenbeträge das Rundfunk- und Fernsehprogramm in Deutschland immer schlechter geworden sei, was auch damit zusammenhängen würde, daß ein Medien-Wasserkopf und die Renten der Mitarbeiter finanziert werden müßten. Journalistisch käme fast niemand mehr seinen Verpflichtungen nach, die Grenze zwischen Information und Kommentar (Meinung!!!) habe sich gänzlich aufgelöst. Es sei „schick“ geworden, die eigene Parteilichkeit mehr als nur durchscheinen zu lassen.

Wie die junge Johanna von Orléans kämpft Frauke Petry jetzt gegen einen schier übermächtigen Gegner, der um seine Pfründe fürchtet und gleichzeitig die Macht hat, die AfD zu vernichten. Es wird spannend werden, in den nächsten Monaten zu beobachten, wie ARD, ZDF, Deutschlandfunk und Genossen versuchen werden, das Gespenst GEZ-Abschaffung, welches in Deutschland umgeht, einzufangen. Dem Establishment wird kein fauler Trick, keine Fake-News-Kanonade schmutzig genug sein, darauf kann man sich einstellen.

Der Verzicht auf die Spitzenkandidatur war ein guter Schachzug von Petry, nicht nur ihrer Gesundheit wegen. Die Drohungen gegen sie und die Anschläge der Merkel-Stasi auf Auto, Büro und ihre Wohnung waren bereits 2015 und 2016 fast unerträglich geworden. Und selbst während ihrer Schwangerschaft 2017 wünschten ihre Feinde wie der ebenso gedungene wie aufgedunsene Psychopath Rainald Grebe öffentlich, man möge weiter gewaltsam gegen Frauke Petry vorgehen.

Der Parteitag in Köln an diesem Wochenende verspricht mehr Klarheit bei der Frage, wie die AfD bei der Bundestagswahl ein optimales Ergebnis erreichen will.

Am 29. April 2017 wird in Berlin gegen die GEZ demonstriert.

Veranstaltungsort: Berlin, Neptunbrunnen

Beginn: 11:30 Uhr

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