Deniz Yücel, türkischstämmiger Journalist aus dem hessischen Flörsheim (dort haben in den 1990er Jahren viele Türken und Kurden Häuser in der Einflugschneise des Frankfurter Flughafens für’n Äppler und’n Ei erworben und setzen seitdem dem Airport wegen der Flugzeiten zu), ist bekanntlich in der Türkei in U-Haft genommen worden unter dem Vorwurf, ein deutscher Agent zu sein.

Klingt erstmal komisch, weil es wohl kaum einen Orientalen gibt, welcher der deutschen „Köterrasse“, die einst seine Sippe aufnahm, so viel Haß entgegenbringt, wie es Yücel tut. Als er erfuhr, daß die Gesichtslähmungen beim islamkritischen Bestsellerautor Thilo Sarrazin möglicherweise von einem Schlaganfall herrühren, wünschte er öffentlich, „der nächste Schlaganfall“ solle bei Sarrazin sein Werk „gründlicher“ verrichten.

Über die Deutschen: „Der baldige Abgang der Deutschen aber ist Völkersterben von seiner schönsten Seite.“

Bei der türkischen Regierung machte er sich ähnlich beliebt durch seine Solidaritätsbekundungen für die kurdische Terrororganisation PKK.

Ankara sollte jetzt gründlich sein und sich Zeit lassen. Es ist durchaus möglich, daß so ein Deutschenhasser wie Yücel für das Merkelregime gearbeitet hat, welches ja ähnliche Charaktereigenschaften aufweist. Das paßt also zusammen. Ahnungslose wie die Initiatoren der Internetpetition #FreeDeniz spielen da keine Rolle.

Es ist mit Sicherheit davon auszugehen, daß der Journalist in der Türkei ein rechtsstaatliches Verfahren erhält. Und wer weiß, vielleicht dürfen wir ihn ja eines Tages wieder in Deutschland begrüßen…?

Nach Merkels Abgang und so nach zwei, drei weiteren Sarrazin-Büchern; Sarrazin, welcher sich hoffentlich auch dann noch bester Gesundheit erfreuen wird.

 

Advertisements