Martin Schulz: Kann er Kanzler?

Jetzt steht es fest: Sigmar Gabriel gibt auf und räumt das Kanzlerkandidaten-Feld für Martin Schulz. Der Zeitpunkt überrascht, da sind sich die Medien einig. Auch über die Gründe wird bisher nur spekuliert. Ob die schlimmen Meldungen um Peter Struck, die in den letzten Tagen im Zusammenhang mit dem Todesfall Udo Ulfkotte aufkamen, Gabriel zu seinem Schritt bewegt haben, ist offen.

Die Wahrscheinlichkeit, daß Martin Schulz von der SPD am 24. September zum Bundeskanzler gewählt wird, ist denkbar gering, was vor allem an den einfallslosen potentiellen Juniorpartnern Bündnis90/Die Grünen und Die Linke liegt. Die Gefahr ist riesengroß, daß er am Ende zum Schoßhündchen von Angela Merkel wird und mit ihr eine Notkoalition bildet.

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6 Kommentare

  1. Sind wir mal ehrlich, die SPD hat keinen anderen Kandidaten. Gabriel ist physisch und psychisch angeschlagen, er ahnt wohl langsam, daß seine Schuld gegenüber dem Deutschen Volk unermeßlich groß geworden ist, und versucht jetzt, den Kopf aus der Schlinge zu ziehen.

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  2. Martin Schulz und Angela Merkel verfolgen das selbe Ziel: Europa – mit Deutschland wie mit anderenNationalstaaten haben beide nichts am Hut!

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  3. Schulz ausgetauscht gegen Gabriel. Am Programm der SPD ändert sich in diesem Wechsel nichts. Schulz, jahrelang in Brüssel als EU – Präsident, wird seinen „Freunden in Brüssel“ – insbesondere der BK’in Merkel – weiterhin in politischer Hinsicht „gefällig“ sein. Im Grunde hat Gabriel sein Gesicht gegen Schulz ausgetauscht – die politische Ideologie allerdings nicht. Mit Schulz bleibt die SPD weiterhin das Schoßhündchen der Kanzlerin und ein williger Erfüllungshelfer für Brüssel.

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  4. Das Einzige, das rein organisatorisch für Schulz spricht, ist, daß er die große, internationale Bühne gewohnt ist und wohl auch Ellenbogen hat. Das wird aber der deutschen Bevölkerung erstmal gar nichts nützen, im Gegenteil.

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