Jetzt steht es fest: Sigmar Gabriel gibt auf und räumt das Kanzlerkandidaten-Feld für Martin Schulz. Der Zeitpunkt überrascht, da sind sich die Medien einig. Auch über die Gründe wird bisher nur spekuliert. Ob die schlimmen Meldungen um Peter Struck, die in den letzten Tagen im Zusammenhang mit dem Todesfall Udo Ulfkotte aufkamen, Gabriel zu seinem Schritt bewegt haben, ist offen.

Die Wahrscheinlichkeit, daß Martin Schulz von der SPD am 24. September zum Bundeskanzler gewählt wird, ist denkbar gering, was vor allem an den einfallslosen potentiellen Juniorpartnern Bündnis90/Die Grünen und Die Linke liegt. Die Gefahr ist riesengroß, daß er am Ende zum Schoßhündchen von Angela Merkel wird und mit ihr eine Notkoalition bildet.

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