Syrische Regierung, westliche Medien, „Rebellen“ und das Ein-Mann-Unternehmen „Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte“ mit Sitz in London sind sich ausnahmsweise mal einig: Der Kampf um die (ehemalige) Rebellenhochburg Aleppo geht in die entscheidende Phase.

Die vom „Westen“ lange unterstützten islamischen Kämpfer, darunter die gefürchteten Kopfabschneider von der Al-Nusra-Front, sind seit dem Wahlsieg Trumps nicht mehr ausreichend durch die USA gepusht worden und haben sich nach schweren Geländeverlusten in den äußersten Osten Aleppos zurückgezogen, wo sie noch einige Straßenzüge und Gebäudekomplexe halten.

Allein im Dezember sollen bis zu 2000 Dschihadisten bei den Gefechten getötet worden sein, hunderte wurden entweder gefangengenommen oder sind freiwillig zu den Regierungstruppen übergelaufen. Insgesamt befindet sich die Front der islamischen „Herrenmenschen“ mittlerweile in Auflösung.

Nun werden in Aleppo Straße für Straße, Haus für Haus und Keller für Keller nach Widerstandsnestern durchkämmt. Dabei kommen auch Raketen- und Flammenwerfer russischer Bauart zum Einsatz.

Es besteht berechtigte Hoffnung, daß die Millionenstadt bis Weihnachten vollständig befreit ist. Der Krieg wäre damit endgültig aus den Städten vertrieben und buchstäblich in die Wüste geschickt worden.

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