Sie und ihre Anhänger waren sich ja so sicher. Natürlich würde Amerika für Clinton, die Gute, stimmen. Aber…ist sie wirklich so gut?

Das Internet vergißt nichts…

Nachdem der libysche Staatschef sich 2003 von Terrorunterstützung und Massenvernichtungswaffen distanziert hatte, rissen sich westliche Spitzenpolitiker um ihn:

Allen voran Großbritanniens Premier Tony Blair.

Hier nochmal etwas später. Beste Kumpel.

Auch die Franzosen machten gern mit. Des Öls wegen. 2011 bombte Sarkozy seinen nordafrikanischen Freund dann in Grund und Boden.

Aber vorher: Händeschütteln überall. Signore Berlusconi durfte natürlich nicht fehlen. Hier 2009 bei einem lockeren Treffen in Rom.

Spaniens Regierungschef Zapatero mit Gaddafi:

Als in den USA die Demokratische Partei mit Obama und seiner Außenministerin Hillary Clinton an die Macht kam, beeilten diese sich ebenfalls, freundschaftliche Beziehungen zu Libyen aufzubauen.

Und die Deutschen? Sie ließen sich als brave US-Vasallen selbstredend nicht lumpen in dieser Angelegenheit. Weder Schröder…

…noch Merkel.

Kurze Zeit später jedoch verkündete Oberst Gaddafi, daß er den US-Dollar als Weltleitwährung nicht mehr anerkenne. Daneben hatte er große Projekte wie ein Bewässerungssystem, mit dem er halb Nordafrika bis tief in die Wüste hinein zum Blühen hätte bringen können, schon weit vorangetrieben.

Nein, soviel unabhängiges Denken konnten Obama, Clinton, Cameron und Sarkozy nicht durchgehen lassen. Sie fielen dem libyschen Staatschef in den Rücken, intrigierten solange, bis es Unruhen in dem damals wohlhabenden nordafrikanischen Land gab, und bombten schließlich nach alter Väter Sitte auf Seiten der Opposition. Dem mittlerweile verstorbenen deutschen Außenminister Westerwelle kommt die Ehre zu, Merkel von einer direkten Einmischung in den Konflikt abgehalten zu haben.

Als nach Monaten die NATO-Fußtruppen, genannt „Rebellen“, üble islamistische Schlächter, die heute teilweise beim IS mitmachen, sich unter dem Feuerschutz des „Westens“ schließlich Tripolis näherten, rief der in die Enge getriebene Gaddafi seinen vermeintlich letzten europäischen Freund, Silvio Berlusconi, an, damit dieser vermitteln möge. Doch der Italiener handelte nicht.

Tripolis fiel im August 2011, und das bisherige Staatsoberhaupt zog sich in ein Gebiet außerhalb zurück, in dem seine Getreuen noch die Oberhand hatten. Doch „Rebellen“ und NATO-Spezialkräfte verfolgten Gaddafi quer durch das im Chaos versinkende Land. Am 20. Oktober gelang es ihnen schließlich, den Oberst zu stellen, und unter Triumphgeheul und Allahu-akbar-Schreien massakrierten sie ihn langsam und blutig vor laufender Kamera. Peter Scholl-Latour sagte später bei Sandra Maischberger, es sei eine Pfählung gewesen, was Maischberger als Vertreterin der Mainstreammedien, die ja monatelang fanatisch gegen Gaddafi gehetzt hatten, völlig kalt ließ. Ihr knapper Kommentar dazu: „Aber es war doch Krieg.“ Kriegsverbrechen in ihrem Erbsenhirn natürlich inklusive und entschuldbar, versteht sich.

Überhaupt erfreuten sich auffallend viele Frauen an diesem Gemetzel. Am meisten natürlich US-Außenministerin Hillary Clinton.

Das war so augenfällig, so menschenverachtend, daß selbst Anhängern der Demokraten das Blut in den Adern gefror. Deshalb ist absolut vorstellbar, daß viele Amerikaner noch daran dachten, als sie am 8. November 2016 eben NICHT für Clinton stimmten.

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