Trump triumphiert

Nun steht es fest: Der Außenseiter Donald Trump hat sich bei der US-Wahl gegen die Favoritin Hillary Clinton klar durchgesetzt. Die Menschen in den USA vertrauen nach 8 Jahren Obama dessen Demokraten nicht mehr.

Mittlerweile hat auch Clinton ihre Niederlage eingeräumt, das heißt, ihr Wahlkampfleiter tat dies, indem er bekanntgab, daß die Frau, die die erste Präsidentin der Vereinigten Staaten von Amerika werden wollte, heute nicht mehr öffentlich auftritt. Das allerdings ist bei allem Verständnis für den Ärger ein ganz schlechter Stil.

Mit Trump haben die Amerikaner erstmals in diesem Jahrtausend einen Weißen ins Oval Office gewählt. Ihm gelang es, die sogenannten Schlüsselstaaten („Swing States“) wie Florida, Michigan und Pennsylvania auf seine Seite zu bekommen, damit war das Rennen praktisch gelaufen. An den Börsen reagierte man prompt, bei Gold und Schweizer Franken sind deutliche Kursanstiege zu verzeichnen.

Interessant ist der Umgang der deutschen Propagandamedien mit Trumps Sieg. Sie, die bis zuletzt dem naiven deutschen Michel einredeten, der Republikaner habe laut Umfragen keine Chance auf die Präsidentschaft, verfallen nun, da ihre Lügen für Alle offensichtlich werden, in Schockstarre und Verantwortungslosigkeit. Auch Jörg Schönenborn hat noch nicht begriffen, daß er und seine Kollegen künftig nicht gegen Russland und die USA hetzen können, wenn man sich nicht gewaltig verheben will. Momentan greift das deutsche TV zu dem Taschenspielertrick, daß auf den Bildern aus Amerika fast nur trauernde Demokraten mit vor Entsetzen geweiteten Augen zu sehen sind (denen es also genauso geht wie der deutschen „Meinungselite“, das vereint und tröstet etwas) und nur wenige jubelnde Republikaner.

Und Merkel? Sie verkriecht sich noch und schickt schon mal die schmalbrüstige Flintenuschi vor, die immerhin zugibt, daß ihr der Volkswille der US-Amerikaner nicht paßt, aber sonst jede Antwort schuldig bleibt.

Aber mal ehrlich: Ist das denn so schlimm, daß Hillary Clinton nicht US-Präsidentin wird? Auf diese verrückte Kriegstreiberin können wir doch gut verzichten, oder? Vielleicht ist die Welt am heutigen Tag ein Stück sicherer geworden und der Frieden in den Kriegsregionen nähergerückt.

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17 Kommentare

  1. „Ich gebe heute abend ein Überraschungskonzert, weil wir heute eine Präsidentin wählen, die Amerika wieder großartig macht!“

    („Madonna“, 08.11.2016)

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  2. Wow, soviel kühle Abgeklärtheit hätte ich den Amerikanerinnen und Amerikanern gar nicht zugetraut! Ein Schlag ins Gesicht der Lügenpresse von New York Times, Washington Post und CNN.

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  3. Sicher, Trump wird nun auch nicht gleich Berge versetzen können, aber er geht die Probleme an, die den Amerikanern wirklich auf den Nägeln brennen. Da wäre zu nennen der Zusammenbruch des Finanzsystems und der US-Industrie, was sich unter Obama dramatisch entwickelt hat. Das weltweite Engagement des US-Militärs ist in der Bevölkerung unpopulär wie nie, Trump hat das erkannt. „Obama-Care“, die Gesundheitsreform des Noch-Präsidenten, hat sich mittlerweile als Totgeburt entlarvt. Und schließlich sind es Terror und illegale Einwanderung, die sich in den vergangenen Jahren verschärft haben. Der erfolgreiche Republikanerkandidat hat da in seinen Reden oft genug Angela Merkel als Negativbeispiel aufgeführt. Gerade wir als Deutsche sollten darüber mal nachdenken.

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  4. Hahaha, gerade etwas Lustiges in der ARD. „Von der West- bis zur Ostküste“ würden „Tausende“ gegen Trump auf die Straße gehen. Unsere Medien merken gar nicht, wie sie ihre eigene Dummheit offenbar werden lassen. Von Küste zu Küste in einem 320-Millionen-Land nur ein paar Tausend Antidemokraten? Für Trump sicher eine gute Meldung.

    🙂

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  5. Hat Madonna nicht hoch und heilig versprochen, Jedem Einen zu blasen, der Hillary wählt? Ich habe auch Hillary gewählt. Steht das Angebot noch?

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  6. @Bill Clinton

    Klar Bill, alter Genießer. 😉 Das Angebot steht noch!

    Natürlich ist Madonna nicht mehr so knackig wie vor 23 Jahren in „Body of Evidence“.

    Schließlich zählt sie mittlerweile sage und schreibe 58 Lenze. Bist du sicher, daß du das wirklich willst?

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