Hitlery und Trumpeltier

Die US-Präsidentschaft wird neu vergeben. Die beiden einzigen Kandidaten mit Chancen sind bekannt. Die deutschen Mainstreammedien werden nicht müde, ein Trommelfeuer nach dem anderen gegen Donald Trump zu inszenieren, nichts scheint unserer Journaille da peinlich genug zu sein. Er habe als Baulöwe getrickst, OMG. Glaubt irgendwer, daß man in der Branche reich werden kann, wenn man wie ein Chorknabe agiert, und das auch noch in Amerika? Er habe sich „sexistisch geäußert“, boah! Was für ein Skandal! Die meisten Aussagen sind über zehn Jahre alt, damals war an einen Präsidentschaftskandidaten Trump noch nicht zu denken; auch die Genderverkniffenheit war noch nicht so perfektioniert in den westlichen Gesellschaften. Sogar Komplimente, die er einzelnen Damen machte, werden ihm von interessierten Kreisen jetzt zur Last gelegt. Seid versichert: Jede Frau erhält gern Lob und Anerkennung, auch für ihr Äußeres. Einige von der Natur nicht so gut ausgestattete Exemplare bekommen aber selten so etwas, und ausgerechnet diese wollen jetzt als fanatische Genderfeministinnen solche Komplimente am liebsten verbieten und die betreffenden Herren brandmarken! Wozu Verbitterung doch führen kann, unglaublich…

Hitlery dagegen macht einem normal denkenden Menschen Angst und Bange. Nicht nur ihre E-Mail-Affäre und ihr bedenklicher Gesundheitszustand, sondern vor allem auch ihr menschenverachtendes Auftreten als US-Außenministerin unter Obama sollten eigentlich den Ausschlag gegen sie ergeben. Ihre Kriegsgeilheit ist legendär, ihre unverhohlene Freude über Gaddafis Tod nach monatelangem NATO-Bombardement gegen das einst blühende Libyen („we came, we saw, he died, ahahahaa…“) ist heute noch schwer anzuschauen.

Wie verlogen Clinton ist, sieht man im folgenden Video. Bis 2010 machte sie bei den Libyern auf schönes Wetter und schüttelte ihre Hände. Erst als Gaddafi sein Land vom Dollar unabhängig machen wollte und zudem durch ein fortschrittliches Bewässerungssystem die Wüste zum Blühen bringen wollte, drehte sich schlagartig der Wind.

Einziges Manko des Clips ist der unnötige israelfeindliche Anwurf zu Beginn. Für mich ein Grund, darüber nachzudenken, ob eine Verlinkung sinnvoll sei. Was soll’s, die Zeiten sind hart, ich distanziere mich kurz von dieser Sequenz, mehr nicht. Der Film ist einfach zu wichtig, als daß man ihn sich nicht ansehen sollte.

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