Berlin-Wahl: PSG = AfL(Alternative für Linke) – mit Umfrage

Ach Gottchen. Die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern brachte den Etablierten aber auch nur Verluste. Die SPD verlor einen Sitz, die CDU zwei, und Die Linke drei. Was für ein Erdrutsch angesichts der Lage! Gut, die Pädogrünen verloren alle ihre Mandate, aber es gehört zu den Ironien der Geschichte, daß es ihnen gerade in dem Augenblick unterlief, wo es den Sturz der (ehemaligen) Volksparteien angenehm abmildern konnte. Trotzdem machen die meisten Medien auf Alarmstimmung.

Und nun muß man sich auch noch in aller Hektik auf die Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus am 18. September vorbereiten.

Dort tritt auch eine Partei an, die für sich in Anspruch nimmt, als einzige die Interessen der Arbeitnehmer zu vertreten und darüber hinaus als einzige in klarer Opposition zu Merkels wahnsinnigen Kriegsvorbereitungen gegen Russland zu stehen.

Die Partei für Soziale Gleichheit (PSG) könnte so als „Alternative für Linke“ verstanden werden. Für Linke, die ihren Markenkern, nämlich die Arbeiterklasse, nicht verraten wollen, und denen eine neue Friedensbewegung sympathischer ist als die brandgefährliche Kriegspropaganda von so pseudolinken Gruppierungen wie Grünen, SPD, Die Linke und Gewerkschaften.

Hier nun ein Vortrag zur Rückkehr des deutschen Militarismus, den der stellvertretende PSG-Bundesvorsitzende Christoph Vandreier (schon wieder ein Christoph, ich weiß…hat mit Hörstel aber nur wenige Schnittmengen) vor Kurzem in Berlin hielt. Bis auf ein paar Naivitäten zum Flüchtlingsthema zwischen Minute 24:00 und 27:15 durchaus erhellend.

 

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7 Kommentare

    • du scheinst dich in geschichte absolut nicht aus zu kennen.
      1933 hätte auch „Chita“, der affe Tarzans an der macht gewesen sein, der krieg wäre so oder so gekommen. was dir von irgendwelchen Historikern, welche nach dem krieg geboren sind, eingetrichtert wird , ist alles Unsinn. aber der deutsche hat seinen kopf nicht zum nachdenken.

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  1. Vor zwei Wochen hielt der Bundesvorsitzende Ulrich Rippert in Berlin-Lichtenberg einen sehr anschaulichen Vortrag zum Thema Remilitarisierung und Syrienkrieg. Vor allem die Sequenz zwischen 08:10 und 17:40 macht deutlich, worum es den beteiligten Mächten eigentlich geht.
    Die Türken „mußten“ aus ihrer Sicht quasi nach Nordsyrien einmarschieren. Aber nicht, weil ihnen der schwächelnde IS an ihrer Südostgrenze so eine große Angst eingejagt hätte, nein: Die Kurden in Nordsyrien waren drauf und dran, das mittige Gebiet des IS an der türkischen Grenze in die Zange zu nehmen, von Westen und Osten her zu erobern und so ihr besetztes Gebiet in Nordsyrien zu einem starken, homogenen Faktor auszubauen. Ankara hat sehr wohl mitbekommen, daß der jahrhundertealte Traum der Kurden von einem eigenen Großstaat in den letzten Jahren durch die Vorgänge in Syrien einen starken Auftrieb bekommen hat. Hätte man diese Landbrücke schließen können, ohne von den Türken gestört zu werden, wäre eine massive kurdische Landmasse entstanden, die von Südosten her auf die kurdischen Gebiete in der Türkei gedrückt hätte. Der Wunsch nach Vereinigung mit den dortigen Brüdern und der Ausrufung eines unabhängigen kurdischen Nationalstaats wäre übermächtig geworden und hätte unabsehbare Konsequenzen gehabt. Erdogan hofft nun aber, daß der vor Ankaras Panzern zurückweichende Islamische Staat jetzt den Kurden an beiden Flanken in den Rücken fällt und sie so schwächt.

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  2. Nicht vergessen!
    Am Donnerstag, dem 15. September, findet in der UFA-Fabrik in Berlin-Tempelhof die große Abschlußveranstaltung der PSG mit Grillparty statt! Tauscht Euch mit ArbeiterInnen aus der ganzen Welt aus.
    Beginn: 17:30 Uhr
    Getränke frei (Bier, Softdrinks, Fruchtsäfte, Kaffee, Tee)

    Wir sehen uns! 🙂

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