„Radio Pegida“ aus Tschechien!

War das nicht schlimm gestern? Diese eiskalte Kanzlerinnenvisage bei der Pressekonferenz zum Islamterror? Geradezu unmenschlich. Aber dennoch würden immer noch über 30 Prozent der Deutschen die Union wählen, wenn man den Zahlen glauben darf.

Das muß anders werden. Dringend.

In den letzten Tagen kamen wieder Forderungen auf, die wir schon von Anfang 2015, aus der Hoch-Zeit von Pegida, kennen. Der Mainstreamblock im Bereich Radio und Fernsehen, der gerade den Menschen ab Mitte 70 in Deutschland (wenig im Internet unterwegs, aber fleißig bei…pardon…Urnengängen) immer noch die klare Sicht vernebelt, müsse durchbrochen werden. Wobei es auch viele Jüngere gibt, die bisher etwas denkfaul waren, keine Frage.

Direkt mit einem oppositionellen TV-Kanal anzufangen, dürfte bei dem politischen Klima in Merkel-Schland im Augenblick fast unmöglich sein. Aber…es gibt doch noch…das Radio! Viel leichter zu producen, und es ist in den meisten deutschen Betrieben als erlaubtes „Nebenbei-Medium“ voll integriert und akzeptiert. Zur allgemeinen Mittagspausenzeit zwischen 12 und 13 Uhr eine Stunde senden – was stünde dem im Wege? Es hätte etwas herrlich Beiläufiges, und die Arbeiter und Angestellten müßten nicht mehr isoliert auf ihren Smartphones nach unzensierten Informationen suchen (daraus entsteht dann meist auch keine größere Diskussion). Die betagteren Rentner sitzen um diese Stunde meist auch am Mittagstisch und könnten ebenso wunderbar aufgeklärt werden.

Niiiee würde so einem Kanal in Deutschland die Sendelizenz erteilt werden? Keine Frequenzen zur Verfügung gestellt? Schon möglich. Aber es gibt noch das Ausland. Zum Beispiel Tschechien.

Dieser nette mitteleuropäische Staat hat (zusammen mit Ungarn) schon einmal geholfen, ein stalinistisches deutsches Regime zu stürzen, nämlich 1989 die Honecker-Betonkommunisten. Warum sollten wir es mit den Tschechen zusammen nicht auch gegen die Stalinistin Merkel probieren?

Die Lage könnte günstiger nicht sein. Tschechien ist EU-skeptisch und liegt geographisch genau zwischen der Pegida-Hochburg Sachsen und dem terrorgeschüttelten Bayern, das immerhin über kleinere, aber feine und vor allem hartnäckige Pegida-Ableger verfügt. Hier könnte ein Oppositions-Radio das entscheidende Frischluft-Fenster für die gesamte Bundesrepublik aufmachen. Sicher wäre es im Zeitalter der offenen Grenzen für deutschsprachige Sprecher ein Leichtes, über die Grenze zu gelangen und von dort aus zu senden. Die Tschechen würden da schon aus perspektivischen Gründen keine ernsthaften Schwierigkeiten machen.

Als Anerkennung für unseren freiheitsliebenden Nachbarstaat würde ich vorschlagen, die Stunde jeweils mit der wunderschönen tschechischen Nationalhymne zu beginnen und mit dem Deutschlandlied ausklingen zu lassen.

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6 Kommentare

  1. Das erinnert mich an die sogenannten „tschechischen Radios“ während der Spätphase des Prager Frühlings. Als es den Sowjets nach und nach gelang, die oppositionellen Radiosender einschließlich der Piratensender unter Kontrolle zu bringen, griffen die Aufständischen zum Mittel der Subversion. Sie bemalten normale Backsteine grob mit Linien und Punkten, klebten „Antennen“ dran und hielten sie sich auf der Straße interessant ans Ohr… wie ein damaliges Transistorradio eben.

    Völlig absurd, aber die Sowjet-Besatzer fürchteten diese „Geheimtechnologie“ wie der Teufel das Weihwasser und ließen ihre Rotarmisten ausschwärmen, die wertlosen Steine zu konfiszieren und so aus der Öffentlichkeit verschwinden zu lassen. Dieses Katz-und-Maus-Spiel lief monatelang.

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  2. Eine Abschaffung der GEZ ist unabdingbare Voraussetzung für die Beendigung der penetranten Staatspropaganda, die so viele Köpfe vergiftet hat. AfD, übernehmen Sie!

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  3. Erfreuliches von unseren östlichen Nachbarn:

    Tschechien. Robert Pelikan, tschechischer Justizminister, plant im parlamentarischen Schnellverfahren eine Verschärfung der Anti-Terror-Gesetze. Auf der neuen rechtlichen Grundlage kann dann in unserem Nachbarland jegliche Unterstützung, Propaganda oder Finanzierung von terroristischen Aktivitäten bestraft werden. Das Strafmaß reicht bis zu zwölf Jahren Haft. Das neue Gesetz macht auch die Verfolgung von Verdächtigen und potenziellen Attentätern deutlich einfacher. Unter Strafe steht damit dann auch die bloße Terrordrohung, das Versprechen einer Entlohnung für terroristische Aktivitäten oder das Training für Attentate.
    (Somit könnte der Bedroher des Arztes – war es in Troisdorf? – dingfest gemacht werden)

    http://www.krone.at/oesterreich/doskozil-muessen-uns-auf-terror-vorbereiten-gesetze-verschaerfen-story-522096

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  4. Nach der Niederschlagung des Prager Frühlings fanden die Tschechen immerhin Nischen in der Kunst, die ihnen die Kommunisten ließen, um eine weitere politische Konfrontation zu vermeiden. Sicher war es „nur“ ein Ventil, aber es entstanden in diesen Jahren unglaubliche Perlen, auch auf dem Gebiet der Filmkunst:

    Valerie – Eine Woche voller Wunder (1970)

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