Geschafft! Die Fußball-EM 2016 ging ohne „richtigen“ Terroranschlag zu Ende. Keine Selbstverständlichkeit nach dem 13. November 2015. Gratulation an die Sicherheitsbehörden.

Wobei: Islamterroristen sind nicht gerade dafür bekannt, es darauf anzulegen, streng geschützte Ziele (hard targets) mit viel Aufwand anzugreifen, nur um vielleicht ein Dutzend Tote und Verletzte zu erreichen zum Beweis, wie kampfkräftig sie sind. Nein, bei ihnen zählt mehr der Body Count. Das kann auch ein absolutes „soft target“ betreffen. Hauptsache, die Leichenzahl stimmt. Ist idealerweise dreistellig oder, wie bei 9/11, vierstellig. Moralvorstellungen bezüglich Schuld oder Unschuld der Opfer sind der Terrorideologie Islam völlig unbekannt, man brüstet sich mit dem Gemetzel, wenn die eigene Brust zufälligerweise nicht auch zerfetzt wurde.

Ergo ist in Frankreich noch gar nichts „überstanden“. Zuschlagen können die Brüder jeden Tag, zum Beispiel übermorgen am 14. Juli, dem Nationalfeiertag. Auch die Tour de France bietet augenblicklich haufenweise Gelegenheiten. Ein Radrennen wegen Islamterror abzusagen, wie in Frankfurt am Main am 01. Mai 2015, ist bei den Franzosen nicht drin.

Aber selbst wenn in unserem Nachbarland in den nächsten Monaten nichts passiert: Es ist schon ein unvorstellbarer Wahnsinn, welch astronomische Summen Europa für die Bekämpfung von islamischen Wahnideen und ihrer Umsetzung verbrennt. Geld, das man dringend für Bildung, Soziales, das Gesundheitswesen, Forschung, die marode Infrastruktur und Maßnahmen gegen die Massenarbeitslosigkeit in der EU bräuchte!

Zu den Motten vom Stade de France am Sonntag: Ja, die Fluginsekten waren Islam-Motten! Aus Angst, es könnten Sprengsätze im Stadion deponiert werden, ließ man in der Nacht davor dort alle Lichter brennen. Das zog natürlich so ziemlich alle lichtaffinen Flatterer der Isle de France magisch an. Wenn die erst mal drin sind, wird man sie nicht innerhalb von ein paar Stunden wieder los. Na ja, besser Motten fliegen, als Leichenteile. Au revoir.

„Ich glaub‘, ich krieg‘ die Motten!“ Der Moment, als Cristiano Ronaldo erkennt, daß es nach den brutalen Fouls der Franzosen für ihn nicht mehr weitergeht. Eine Motte setzt sich auf sein Gesicht.

Spaß!

Advertisements