Merkels lächerliche Durchhalteparolen

Der Brexit stand gerade erst fest, da trat die Irre von Berlin schon vor die Presse und versuchte, diese schallende Ohrfeige der Briten irgendwie zuzukleistern, auch wenn das Unterfangen dieses Mal von Anfang an aussichtslos war.

Von wegen, „Wir schaffen das“…

Europa (sie meint die zerfallende EU) sei auch ohne Großbritannien stark genug für die „Herausforderungen“ der Zukunft (Anm. d. Red. Herausforderungen = genau die PROBLEME, die es ohne die katastrophalen Fehlentscheidungen aus Berlin und Brüssel gar nicht geben würde).

Mit Sigmar Gabriel sei sie sich einig, daß man die neue Situation als „Chance“ begreifen sollte (bleibt nichts Anderes übrig, wenn man vorher so vehement gegen den Brexit getrommelt hat und nicht mal Wahlfälschung etwas drehen konnte, aber man trotzdem im Amt bleiben möchte, MUSS man gute Miene zum „bösen“ Spiel machen). Flugs verbreiteten GroKo- und deutsche EU-Vertreter das Gerücht, daß nach einem Ausscheiden der Engländer endlich die Möglichkeit gekommen sei, Deutsch als EU-Verkehrssprache Nummer Eins in Brüssel zu etablieren.

Aber mal ehrlich: Wäre es uns denn nicht eher unangenehm, wenn man mal wieder ein undemokratisches europäisches Gebilde mit der Sprache von Goethe und Schiller identifizieren würde…?

Für Montag hat die angeschlagene Kanzlerin deshalb eiligst ein Krisentreffen mit den ebenso umstrittenen und erfolglosen Staatsmännern Hollande (Frankreich) und Renzi (Italien) anberaumt. Nach einem großen Wurf sieht das nicht aus, eher nach Wunden lecken hinter verschlossenen Türen einschließlich gegenseitiger Schuldzuweisungen.

Advertisements